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Eva-Maria Bucher-Haefner: So investiert die Amag-Erbin ihre Milliarden

Nach dem Abschied von der Amag spricht Eva Maria Bucher-Haefner erstmals über ihre Projekte: Immobilien, Pferdezucht, Venture Capital – und eigenes Gemüse.

Dirk-Ruschmann

Eva Maria Bucher-Haefner
Blick nach vorn: Nach dem Verkauf ihres Anteils an der Amag beschleunigt Eva-Maria Bucher-Haefner ihre eigenen Projekte. Roger Hofstetter für BILANZ
Ein Häuschen, mehr ist es nicht, mitten im Ort und erreichbar über eine bescheidene Zufahrt, dafür sonnendurchflutet, grün umrankt und mit Ausblick über den Zürichsee. Die Decken niedrig, wie man vor Jahrzehnten eben gebaut hat, aber gemütlich möbliert. Weisse Wände und helle Böden lassen die Räume licht und luftig wirken.
Optisch sanft, aber technisch tiefgreifend hat Eva Maria Bucher-Haefner hier renoviert. Neue Leitungen waren bitter nötig, ihr altes Kinderzimmer ist nun das Bad, aber die Einrichtung blieb «zum grössten Teil so, wie sie war» – denn im Elternhaus, wo ihr Vater Walter Haefner bis wenige Tage vor seinem Tod lebte, stecken jede Menge Erinnerungen.

Etwa solche, wie unten im Gartenpool das halbe Quartier schwimmen gelernt hat, tauchen auch. Walter Haefner, der damals die Amag bereits gegründet hatte und im Aufsichtsrat der Volkswagen AG sass, unterrichtete die Kinder persönlich. «Morgens um sechs mussten wir antraben», sagt Bucher-Haefner, die dafür problemlos den Fischli-Test bestand. Den alten Pool gibt es noch, und auch den Gemüsegarten – den allerdings hat sie vergrössert.

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