Abo
Zehnjahresvergleich

Wie die Baukosten eines Hauses explodiert sind

In den letzten Jahren wurde der Hausbau selbst in günstigen Gegenden zum Luxusgut. Eine Studie zeigt, wie stark die Baukosten angezogen haben.

carmen_schirm_gasser

SCHWEIZ TUGGEN HAUSBAU
Der Bau eines Einfamilienhauses ist heute nicht mehr erschwinglich. Keystone

Werbung

Wer in der Schweiz bauen will, braucht Geld. Viel Geld. Das zeigt eine Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Sie hat die Kosten für den Bau eines Einfamilienhauses erhoben. Dafür wurden rund 100’000 Baubewilligungen untersucht. Das Ergebnis: Die Baukosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 170 Quadratmetern und fünf Zimmern liegen heute bei 740’000 Franken.
Den meisten Bauwilligen treibt diese Zahl den Angstschweiss auf die Stirn. «Bislang waren Einfamilienhäuser zumindest abseits der grossen Wirtschaftsräume noch einigermassen bezahlbar», sagt Patrick Schnorf, Partner bei Wüest Partner. «Doch nun haben die Preise ein Niveau erreicht, das es sehr schwierig macht, sich den Wunsch vom eigenen Haus zu erfüllen.»
Über die Autoren

Werbung