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harte Schritte folgen

Die zähe Sanierung bei Swiss Steel

Die Sanierung des Stahlkonzerns harzt. Das ­Management agiert Aktionären zu zögerlich. Immerhin: Über den Weg sind sich die Streithähne einig.

Dirk-Ruschmann

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Unter Präsident Jens Alder (Bild) harzt die Sanierung. Peter Spuhler fordert härtere Schnitte. Salvatore Vinci / 13 Photo
Bei Swiss Steel, einst als Schmolz & Bickenbach bekannt, rumort es gewaltig: fast eine Milliarde Franken Schulden, trübe Aussichten, die Sanierung zieht sich in die Länge wie früher eine Miss-Schweiz-Wahl. Diverse Medien berichteten bereits, dass Grossaktionär Peter Spuhler, der 20 Prozent hält, gern ein schnelleres und konsequenteres Vorgehen sähe – und dass in diesem Punkt alle Augen auf den Konzernpräsidenten Jens Alder gerichtet sind. Er gilt als Vertrauter des grössten Aktionärs, Amag-Eigner Martin Haefner, der 33 Prozent besitzt, pocht aber laut Insidern auf seine Rolle als «unabhängiger» Präsident.
Kaum bekannt ist, dass der einschlägige Sanierungsplan «SSG 2025» (SSG für Swiss Steel Group) als solcher nicht umstritten ist.
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