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Bildung

Die Ikone HSG bröckelt

Die HSG tickt noch immer anders als andere Hochschulen. Aber ist sie auch immer noch besser? Ein Blick hinter die Kulissen einer Elite-Universität.

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Die HSG bröckelt (Bilanz 05/21 - Titelgeschichte) Illustration
Die HSG machte in den letzten Jahren mit allerlei Skandalen von sich reden. Nun steigt der politische Druck auf die Organisation. Gelingt der neue Anlauf an die Spitze? Peter Pan

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Es sind manchmal kleine Dinge, die zeigen, wie eine Organisation tickt. Mitte März war es, als die Studentinnen und Studenten in einer Urabstimmung über die gendergerechte Umbenennung ihrer Studentenschaft in «Studierendenschaft» zu befinden hatten – und dies überraschenderweise mit 53,3 Prozent ablehnten. Männiglich rieb sich die Augen, denn die traktandierte Umbenennung schien eine reine Formalität zu sein, schliesslich haben alle anderen Schweizer Universitäten sie längst beschlossen.
Doch die HSG ist eben etwas anders als andere Universitäten. Man fügt sich nicht so einfach dem Zeitgeist, sondern geht den eigenen, den HSG-Weg, der schliesslich auf langen Traditionen fusst. Dies sei nicht als Zeichen gegen die Inklusion aller Geschlechter zu sehen, sagt Mertcem Zengin, Präsident der Studentenschaft, sondern widerspiegele vielmehr «den hohen Stellenwert und die historische Verankerung der Marke SHSG Studentenschaft auf dem Campus der Universität».
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