Jonas Andrulis ist ein gefragter Mann: Die Hälfte seiner Zeit verbringt er mit Vorträgen, Auftritten, Interviews. «Und ich versuche wirklich, nur noch die allerwichtigsten Anfragen zu bedienen», sagt der 42-Jährige. Das Treffen mit BILANZ findet in den Räumen der BMW Foundation Herbert Quandt auf der Münchner Praterinsel statt. Andrulis kommt direkt von einem Treffen mit Vorständen, Unternehmern und Investoren im Edelrestaurant Käfer, unmittelbar danach geht er an eine Paneldiskussion zum Thema «AI and the future of democracy» im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz.
Herr Andrulis, Sie haben 2014 ein KI-Start-up gegründet und an Apple verkauft. Anschliessend hatten Sie einen gut bezahlten Job im Topmanagement von Apple. Warum haben Sie den nach vier Jahren wieder aufgegeben, um Aleph Alpha zu gründen?