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Städte-Ranking

Das sind die attraktivsten Städte der Schweiz

An der Limmatstadt kommt auch dieses Jahr keiner vorbei: Zürich ist die Schweizer Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Auf dem Vormarsch sind Aarau und Bern.

Florence Vuichard

In Zusammenarbeit mit Wüest Partner hat «Bilanz» 162 Schweizer Städte in puncto Lebensqualität auf Herz und Nieren geprüft. Bewertet wurden elf Faktoren wie Gesundheit und Sicherheit, Einkaufsinfrastruktur und Mobilität. Das sind die 15 attraktivsten Schweizer Städte:Platz 15: Horgen Vor allem die hohe Steuerattraktivität (Rang 6) macht die Gemeinde am Zürichsee interessant. Weniger gut ist die Einkaufsstruktur für den 20'000-Seelen-Ort (Rang 124). Keystone
Platz 14: Lenzburg Die Kleinstadt im Kanton Aargau schneidet in allen Kategorien durchschnittlich gut ab. Der Aspekt Bevölkerung und Wohnen sticht dabei mit dem 15. Rang hervor.
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Platz 13: Wallisellen Mobilität und Erholung wird neben der Einkaufsinfrastruktur grossgeschrieben. Trotz dem Shoppingcenter Glattzentrum belegt die Gemeinde in dieser Kategorie bloss Rang 10.
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Platz 12: Baden Keine Stadt hat mehr zu bieten in Sachen Freizeit und Kultur. Auch der Arbeitsmarkt ist vergleichsweise attraktiv (Rang 15), wobei die Kategorie Gesundheit und Sicherheit den Durchschnitt mit Rang 138 herunterzieht. 
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Platz 11: Uster Mit über 30'000 Einwohnern ist Uster die drittgrösste Stadt im Kanton Zürich nach Winterthur. Trotz Rang 7 in der Kategorie Gesundheit und Sicherheit und der guten Mobilität (Rang 16) reicht es nicht für die Top 10. 
CC/Aína Spycher
Platz 10: Lausanne Dafür hat es die Stadt im Kanton Waadt unter die Top 10 geschafft. Obwohl in puncto Erholung (Rang 73) noch Potential nach oben besteht, hat die Stadt am Genfersee viele Besonderheiten zu bieten, wie zum Beispiel das olympische Museum, die Kathedrale Notre-Dame sowie das Château Saint-Maire. Verdienter Rang 11 in der Kategorie Besonderheiten der Stadt also. Pixabay
Platz 9: Genf Der Hauptort des gleichnamigen Kantons schneidet stark in Kategorien wie Arbeitsmarkt (Rang 9), Bildung und Erziehung (Rang 8) und Besonderheiten (Rang 5) ab. Jedoch scheitert eine bessere Platzierung an der schlechten Bewertung in der Kategorie Soziales (Rang 112) und Steuerattraktivität (Rang 105).
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Platz 8: St. Gallen Nicht nur gute Bratwurst, auch viele Besonderheiten (Rang 2) wie das Kloster, viele Museen und antike Bauten finden sich in der Stadt im Osten. Die Kategorie Bevölkerung und Wohnen, bei der Werte wie die Entwicklung der Stadtbevölkerung und die Anzahl neu erstellter Wohnungen einfliessen, ist mit Rang 111 schlecht bewertet.
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Platz 7: Basel Der Stadt am Rhein kann keine andere Schweizer Stadt etwas vormachen wenn es um Bildung und Erziehung geht - da sind die Basler am stärksten. Die Mobilität mit den Basler «Trämli» wurde mit Rang 3 belohnt. 
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Platz 6: Luzern Die Luzerner müssen an ihrem Gesundheits- und Sicherheitssystem arbeiten (Rang 106). Dafür ist der Arbeitsmarkt in der Stadt am nordwestlichen Ufer des Vierwaldstättersee mit Rang 3 einer der besten. 
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Platz 5: Aarau Die Einkaufsstruktur ist in Aarau mit zahlreichen Shoppingmöglichkeiten sehr gut bewertet worden (Rang 3). In der Kategorie Steuerattraktivität ist Aarau bloss auf dem 43. Rang. 
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Platz 4: Bern Die Stadt an der Aare hat das Treppchen auch dieses Jahr nicht geschafft. Immerhin weist die Hauptstadt den besten Arbeitsmarkt der Schweiz vor, wobei dagegen vergleichsweise hohe Steuern anfallen (Rang 129).
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Platz 3: Winterthur In drei Kategorien wurde die zweitgrösste Stadt Zürichs in der Top 10 platziert. Die Erholung (Rang 81) kommt dort jedoch zu kurz.
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Platz 2: Zug Der Zytturm, das Zuger Rathaus und das Kunsthaus führen unter anderem zur Erstplatzierung in der Kategorie Besonderheiten. Für den Titel der attraktivsten Stadt der Schweiz hat es aufgrund der schlechten Bewertung im Sozialen (Rang 109) nicht gereicht. 
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Platz 1: Zürich Nicht nur die grösste, auch die attraktivste Stadt der Schweiz ist Zürich. Die Limmatstadt bietet unter anderem die beste Mobilität und beweist sich auch in der Kategorie Bildung und Erziehung sowie Gesundheit und Sicherheit auf dem Treppchen. Zürich bietet somit die höchste Lebensqualität der Schweiz. Pixabay
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Das Podest bleibt unverändert: Zürich ist die Schweizer Stadt mit der höchsten Lebensqualität, gefolgt von Zug und Winterthur. Das geht aus dem Städte-Ranking hervor, das die Firma Wüest Partner anhand von 11 Themenindikatoren und insgesamt 116 Einzelvariabeln für die «Bilanz» errechnet hat.
Auf Platz 4 und 5 folgen Bern und Aarau. Die Bundesstadt und der Aargauer Hauptort haben je einen Rang auf Kosten von Luzern gutgemacht. Grösste Gewinnerin ist Grenchen. Die Solothurner Industrie- und Technologiestadt ist 14 Ränge aufgestiegen. Ebenfalls mehr als 10 Plätze vorwärtsmachen konnten der Greyerzer Hauptort Bulle sowie die Gland VD am Genfersee.
Grösste Absteiger sind Horw LU und Muri BE mit einem Minus von je 14 Rängen. Ebenfalls an Terrain eingebüsst haben Riehen BS (-13), Belp BE (-11), Interlaken BE (-11), Ostermundigen BE (-11) und  Männedorf ZH (-10). Auf Rang 162 von 162 bleibt Steffisburg BE – hinter Le Locle NE und Spiez BE.
Das Ranking 2017 bestätige den Trend der Vorjahre, sagt Patrick Schnorf von Wüest Partner. «Gewinner sind die grossen Zentren. Sie bleiben attraktiv, ziehen mit ihrem Kultur- und Freizeitangebot weiter Leute an, und das obwohl die Mieten oder Kosten für ein Eigenheim vergleichsweise hoch sind.»

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Uster ZH insbesondere für Familien und Rentner attraktiv

Bei den Unterrankings hingegen schaffen es auch mehrere Kleinstädte in die Top 10. Denn während beim Gesamtranking alle Indikatoren gleich stark in die Berechnungen einfliessen, werden hier einzelne Themenfelder stärker gewichtet – je nach Vorliebe der einzelnen Zielgruppen. Für die Vermögenden etwa ist die Steuerattraktivität wichtig, für die urbanen Doppelverdiener-Paare ohne Kinder, die sogenannten «City Dinks», der Arbeitsmarkt. Und für die Familien wiederum werden die Indikatoren Bildung, Erholung, Einkaufsmöglichkeiten und Mobilität stärker gewichtet.
Dabei zeigt sich, dass Uster ZH insbesondere für Familien und Rentner attraktiv ist, während die Zürcher Seegemeinden Küsnacht, Thalwil, Zollikon, Meilen und Horgen sowie Wallisellen ZH, Baar ZG und Freienbach SZ den Reichen empfohlen werden. Die «City Dinks» wiederum dürften nicht nur in den grossen Zentren, sondern auch in den Zuger Städten Baar und Steinhausen sowie am Flughafenstandort Kloten ihr Glück finden.
Das vollständige Städte-Ranking lesen Sie in der neuen «Bilanz», ab Freitag am Kiosk oder mit Abo jeweils bequem im Briefkasten.
Wer 2016 zu den Reichsten in der Region Zürich zählte, sehen Sie in der Bildergalerie unten:

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Das sind 2016 die Reichsten der Region Zürich: 
Platz 3: Theo MüllerDer Deutsche Molkereimeister Theo Müller, alleiniger Gesellschafter der Unternehmensgruppe Müller (Müller-Milch), hält unverändert den dritten Platz. Sein Vermögen konnte er um 500 Millionen auf 4,5 bis Milliarden steigern. Keystone
Christoph Blocher und Magdalena Martullo-Blocher
Platz 1: Familie JacobsUm eine Milliarde Franken konnte die Familie Jacobs innert Jahresfrist ihr Vermögen steigern. Dies vor allem dank ihrer Beteiligung am Schokoladenproduzenten Barry Callebaut, bei welchem Andreas Jacobs (Bild) seit 2005 im Verwaltungspräsidium ist. Mit einem Vermögen von 8 bis 9 Milliarden stehen sie an erster Stelle der Reichsten im Kanton Zürich. Keystone
Den grössten Gewinn, nämlich ein Zuwachs um 2 Milliarden auf 4 bis 4,5 Milliarden, verbuchte Ivan Glasenberg. Beim kriselnden Glencore-Konzern setzte er in diesem Jahr die finanzielle Gesundung zuoberst auf die Prioritätenliste. Mit Erfolg: Der kräftige Schuldenabbau hat ein Kursfeuerwerk sondergleichen gezündet; innert Jahresfrist haben sich die in London kotierten Aktien im Wert verdreifacht. Flickr/CC
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