Abo
Gespräch

«Beim IOC gab es ­einen Wertewandel»

Urs Lehmann, Präsident von Swiss Ski, setzt sich für Winterspiele in der Schweiz ein.

sdf

BIL 09/23 ST Wie Bitte Urs Lehmann Swiss Ski
Urs Lehmann (54) setzt auf ein neues Konzept für die Olympischen Winterspiele. Der Präsident des Schweizerischen Skiverbands fuhr früher selbst Skirennen und wurde 1993 Abfahrtsweltmeister. PD

Werbung

Herr Lehmann, Sie wollen die Olympischen Winterspiele 2030 in die Schweiz holen. Vergangene Kandidaturen hat die Schweizer Bevölkerung abgelehnt. Was ist dieses Mal neu?
Das ist genau der Kernpunkt. Das Konzept hinter einer Kandidatur sähe völlig anders aus als in der Vergangenheit. Die Schweizer Bevölkerung haben stets der Gigantismus, das Abdriften von der Natur und vom Sport davon abgehalten, sich für Olympia im eigenen Land zu begeistern.


Und das ist heute anders?
Ja, beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) hat ein Wertewandel stattgefunden. Die neuen Vorstellungen von Olympischen Winterspielen, die sie uns im Frühjahr präsentiert haben, klingen ganz anders im Vergleich zu dem, was es bisher gab. Für die Schweiz macht eine Kandidatur daher sehr viel Sinn.


Über die Autoren

Werbung