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ABB-Chef Rosengren verschlankt den Industriekonzern – eine Strategie mit Risiken

Nach neun Monaten hat ABB-Chef Björn Rosengren dem Industriekonzern seinen Stempel aufgedrückt. Sein Konzept ist simpel – und deswegen riskant.

Marc Kowalsky

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ABB-Chef Björn Rosengren an einer Ladestation am Hauptsitz in Zürich-Oerlikon. Joseph Khakshouri

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Wer von Björn Rosengren etwas über Kostendisziplin lernen will, muss sich nur anschauen, wie er seine Freizeit verbringt. In seiner Heimat an der schwedischen Westküste besitzt der ehemalige Marineoffizier ein zwölf Meter langes Segelschiff sowie ein Motorboot. Zudem ist er ein begeisterter Golfer (Handicap 16). Doch seit er Anfang des Jahres an den Zürichsee übersiedelte, hat er sich nie um einen Bootsplatz bemüht und kein einziges Mal mehr Golf gespielt. An Zeitmangel liegt es nicht, sondern an den Kosten. «Ich komme aus einem Land, wo Golf und Segeln erschwinglich sind», sagt der ABB-Chef, der pro Jahr ähnlich wie sein Vorgänger rund neun Millionen Franken pro Jahr verdienen dürfte.
Stattdessen hat er ein neues, kostenloses Hobby für sich und seine Frau Cecilia entdeckt: E-Biking – sei es nahe dem Wohnort Meilen in den Hügeln der Pfannenstiel-Region, sei es in den Bergen um Klosters, wo er viele schwedische Freunde hat. «Dort gibt es wunderschöne Mountainbike-Routen», schwärmt Rosengren.

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Über die Autoren
Marc Kowalsky
Marc Kowalsky
Stv. Chefredaktor bei BILANZ und ein versierter Kenner der Wirtschaftswelt.

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