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Schaffen im Paradies

Wie Workation neue Arbeitsformen beflügelt

Nichts verbindet Beruf und Freizeit enger als «Workation». Aber auch neue Möglichkeiten, Arbeit und Reisen zu vereinbaren, tun sich auf.

Olivia Ruffiner

Workation
Arbeiten vom Strand aus: «Workation» liegt im Trend, wie Expertinnen bestätigen. Diese Illustration wurde vom KI-Modell Midjourney generiert und von einem Menschen überprüft und finalisiert. HZ mit MIDJOURNEY

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Sonnenbrille, Liegestuhl und Strand – das assoziiert eigentlich niemand mit Arbeit. Doch seit die Pandemie Homeoffice und Arbeiten von unterwegs salonfähig machte, geht der Trend «Workation» um, ein Kofferwort aus den englischen Wörtern «Work» und «Vacation», das das Arbeiten von einem Ferienort aus beschreibt. Mit diesem Wandel verschwimmt zunehmend die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit.
Im Homeoffice stellen sich Büromitarbeitende die Frage: Wenn ich von hier aus arbeiten kann, wieso kann ich dieses «Zuhause» nicht auch zwischendurch an den Strand verlegen? Dabei ist der Strand nicht einfach ein Klischee. Das Reiseportal Kayak.ch erstellt jährlich den «Work from Wherever»-Report, der anhand von 22 Indikatoren aufschlüsselt, welche Länder die besten Bedingungen für eine Workation bieten. Berücksichtigt werden dabei die lokale Kultur, aber auch gesundheitliche Aspekte und das Wetter. Klarer Sieger mit hundert von hundert Punkten ist Portugal.
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