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Was Alex Frei zum Einstieg bei Dubois sagt

Fussballlegende Alex Frei wird Teilhaber und Stratege der Basler Uhrenfirma Dubois et fils. Sein Netzwerk soll das Unternehmen weiterbringen.

Marcel Speiser, Ringier AG

Alex Frei und Thomas Steinemann
Neuer Teilhaber und Verwaltungsrat bei Dubois et fils: Alex Frei (links) mit Compagnon Thomas Steinemann. zvg

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Zwischen Uhren und Fussballern scheint es eine spezielle Gravitation zu geben. Superstar Christiano Ronaldo investierte in die weltgrΓΆsste Online-Plattform Chrono 24. Der frΓΌhere Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner verdingte sich als Uhrmacherlehrling bei der ZΓΌrcher Marke Maurice de Mauriac. Jetzt ist die Reihe an Alex Frei: Der ehemalige Nati-StΓΌrmer und Bundesliga-Profi steigt bei der kleinen, aber feinen Basler Uhrenfirma Dubois et fils ein. Als AktionΓ€r und Verwaltungsrat.
Β«Uhren faszinieren mich schon langeΒ», sagt Frei. Β«Sie sind – neben dem Ehering – der wichtigste Schmuck eines Mannes. Als Spieler habe ich mich regelmΓ€ssig fΓΌr besondere Meilensteine mit dem Kauf einer Uhr belohntΒ», erzΓ€hlt er, ohne die Details seiner wohl stattlichen Sammlung preisgeben zu wollen. Sicher ist: Es gehΓΆren Modelle von Rolex und Hublot dazu. Mit solchen Uhren am Handgelenk wurde Frei in letzter Zeit fotografiert. Neu gehΓΆren nun eben auch Zeitmesser von Dubois dazu.

««Als Spieler habe ich mich regelmÀssig für besondere Meilensteine mit dem Kauf einer Uhr belohnt»»

Alex Frei
Das Unternehmen Dubois nimmt fΓΌr sich in Anspruch, die Γ€lteste Uhrenfabrik der Schweiz zu sein. Bereits 1751 soll die Familie Dubois im neuenburgischen Le Locle damit begonnen haben, Uhren herzustellen. Die zurzeit operative Firma wurde allerdings erst 1912 ins Handelsregister eingetragen. Seit 2010 bestimmt Thomas Steinemann die Geschicke des Unternehmens. Es gehΓΆrte zu den ersten in der Schweiz, welche die MΓΆglichkeiten der Digitalisierung nutzte. Im Vertrieb, in der Kommunikation, im Austausch mit Kunden.

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Steinemann verband das Digitale mit dem Historischen und setzt auf konsequent limitierte Modelle, die zum grossen Teil von historischen Uhrwerken aus dem 20. Jahrhundert angetrieben werden. Diese einzigartige Kombination hat auch Frei – derzeit Trainer beim FC Aarau – ΓΌberzeugt: Β«Thomas und ich haben uns ΓΌber einen gemeinsamen Bekannten kennengelernt. Und es hat einfach bestens gepasst.Β»

Alex Frei will kein blosses AushΓ€ngeschild sein

Γ„hnlich wie Roger Federer bei On will Frei nicht bloss als AushΓ€ngeschild dienen. Er wird in den Verwaltungsrat eintreten und – so gut es das Engagement beim FC Aarau erlaubt – in der Firma mitarbeiten, insbesondere strategisch.
Β«Ich werde viel lernen mΓΌssen, habe aber dank meinem internationalen Netzwerk auch einiges zu bieten, das Dubois voranbringen kannΒ», sagt Frei. Wie viel Geld er in das Unternehmen investiert, verrΓ€t er nicht. Nur so viel: Β«Es ist ein grΓΆsserer Betrag.Β» Das Aktienkapital von Dubois liegt derzeit bei 800 000 Franken.
Über die Autoren
Marcel Speiser, Ringier AG
Marcel Speiser
Marcel Speiser ist Stv. Chefredaktor bei der Handelszeitung und arbeitet seit 1999 im Wirtschaftsjournalismus. Er gilt als Kenner der Uhrenindustrie und der LuxusgΓΌterbranche.

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