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Uhren im All

Keine Weltraummission ohne Uhr

Bei der Erforschung des Weltraums sind mechanische Zeitmesser unentbehrlich und Schweizer Hersteller führend – seit 1962. Eine Rekapitulation.

Tom Wanka

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Fortis, Omega und Breitling (v.l.): Diese Uhren spielen eine unentbehrliche Rolle in der Geschichte der Raumfahrt. Diese Illustration wurde von einem KI-Modell generiert und von einem Menschen überprüft und finalisiert.

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Nach 50 Jahren haben Menschen erstmals wieder den Mond umkreist. Die Astronautin und ihre drei Kollegen der NASA-Mission Artemis II trugen dabei Quarz-Chronographen von Omega am Arm. Als Missionsuhr hatte die Weltraumagentur ein (noch) nicht im Handel erhältliches Modell der Omega Speedmaster X-33 auserkoren. Mit ihren analogen und digitalen Anzeigen, Timern und Alarmfunktionen überwachte sie die Missionszeiten und Arbeitsabläufe an Bord. Die Wahl einer Omega Speedmaster folgt dabei einer Tradition. Überhaupt ist die Erforschung des Weltraums nicht ohne die Beherrschung der Zeit denkbar.
Aufgang der Erde, beobachtet von der Artemis II Mission.
Aufgang der Erde, beobachtet von der Artemis II Mission.Nasa
Aufgang der Erde, beobachtet von der Artemis II Mission.
Aufgang der Erde, beobachtet von der Artemis II Mission.Nasa
In der Luftleere des Weltraums, wo jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden kann, ist eine zuverlässige Uhr kein Accessoire – sie ist Werkzeug, Sicherheitsinstrument und manchmal die Errettung vor dem drohenden Tod. Dieser Artikel verfolgt die Uhrmacher und ihre Uhren vom Startblock in Baikonur bis zur Mondoberfläche, von Biel bis in den Orbit, und von Grenchen nach Moskau.

12. April 1961: Das Handgelenk von Gagarin

Es beginnt nicht mit Schweizer Präzision. Es beginnt in der Sowjetunion, an einem klaren Aprilmorgen, als Juri Gagarin in die Wostok 1 steigt und als erster Mensch der Geschichte in den Weltraum fliegt. An seinem Handgelenk: eine Sturmanskie Typ 2 – eine nüchterne Fliegeruhr aus dem Moskauer Ersten Uhrenwerk, angetrieben vom Kaliber 2609. Der Name Sturmanskie bedeutet auf Russisch etwa »Navigationsuhr». Sie war das Standardmodell für sowjetische Militärpiloten, und Gagarin hatte sie 1957 zum Abschluss seiner Pilotenausbildung in Orenburg erhalten. Keine Sonderanfertigung, kein Designauftrag – die erste Uhr im Weltraum war reguläre Armeeausrüstung. Das Zifferblatt: arabische Ziffern, kein Datum, kein Chronograph, Handaufzug. Was für ein Einstieg in die Geschichte. Die Sowjets hatten sich nicht gefragt, ob eine Uhr in der Schwerelosigkeit funktionieren würde – man hatte Gagarin schlicht mit dem ausgestattet, was man kannte. Der Flug dauerte 108 Minuten. Die Sturmanskie überstand den Flug ohne Ausfall.

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Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum, trug seine schlichte Pilotenuhr.
Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum, trug seine schlichte Pilotenuhr.Wikipedia
Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum, trug seine schlichte Pilotenuhr.
Juri Gagarin, der erste Mensch im Weltraum, trug seine schlichte Pilotenuhr.Wikipedia

Die sowjetische Uhrentradition: Pragmatismus als Prinzip

Gagarin trug eine einfache Standarduhr, die allerdings nur an Piloten und Kosmonauten ausgegeben wurde. Als Alexei Leonow 1965 von Bord der Woschod 2 zum ersten Weltraumspaziergang eines Menschen aufbrach, trug er wie später die NASA-Astronauten einen Chronographen. Das Kaliber 3017 der Strela basierte auf dem Design des Schweizer Handaufzugwerks 150 Venus, besass ein Säulenrad und war mit drei Hertz getaktet, das entspricht 18'000 Halbschwingungen in der Stunde. Produziert bis 1979, blieb sie Standardausrüstung des sowjetischen Kosmonautenkorps über zwei Jahrzehnte. Beide Uhren verbindet ein Prinzip, das für russische Technik dieser Ära charakteristisch ist: nichts Unnötiges, maximale Zuverlässigkeit unter harten Bedingungen. Die Frage der Leuchtmittel spielte dabei eine wichtige Rolle: Sturmanskie und Strela setzten auf Tritium-Leuchtmasse für zuverlässige Ablesbarkeit im Dunkeln des Raumschiffs oder während eines Spacewalks – eine Lösung, die im Kontext des Orbits pragmatisch war, denn die Strahlungsbelastung dort ist ohnehin erheblich höher als auf der Erde.

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Beim ersten Weltraumspaziergang im Jahr 1965 kam der Strela-Chronograph von Poljot zum Einsatz.
Beim ersten Weltraumspaziergang im Jahr 1965 kam der Strela-Chronograph von Poljot zum Einsatz.zVg
Beim ersten Weltraumspaziergang im Jahr 1965 kam der Strela-Chronograph von Poljot zum Einsatz.
Beim ersten Weltraumspaziergang im Jahr 1965 kam der Strela-Chronograph von Poljot zum Einsatz.zVg

24. Mai 1962: Die erste Schweizer Armbanduhr im All

Bevor die NASA überhaupt über eine Zertifizierung nachdachte, war bereits eine Schweizer Uhr im Orbit – und es war keine Omega. Scott Carpenter, Astronaut der Mercury-Atlas-7-Mission, hatte eine spezielle Bitte an Breitling: eine Version der Navitimer mit 24-Stunden-Zifferblatt. Der Grund war praktisch – im Orbit geht die Sonne alle 90 Minuten auf und unter, ein normales Zwölf-Stunden-Zifferblatt wird damit nutzlos. Breitling lieferte. Am 24. Mai 1962 umkreiste die Cosmonaute die Erde dreimal und wurde damit zur ersten Schweizer Armbanduhr im Weltraum. Als die NASA zwei Jahre später ihr Zertifizierungsverfahren aufsetzte, schickte Breitling übrigens keine Angebote. Das Feld überliess man anderen.
Die Original Cosmonaute von Scott Carpenter mit dem korrodierten Zifferblatt aus dem Jahr 1962.
Die Original Cosmonaute von Scott Carpenter mit dem korrodierten Zifferblatt aus dem Jahr 1962.Breitling
Die Original Cosmonaute von Scott Carpenter mit dem korrodierten Zifferblatt aus dem Jahr 1962.
Die Original Cosmonaute von Scott Carpenter mit dem korrodierten Zifferblatt aus dem Jahr 1962.Breitling

Die NASA sucht eine Uhr: Der Foltertest von 1964

Während die Sowjets einfach vorhandene Militärausrüstung nutzten, ging die NASA einen anderen Weg. 1964 beschlossen die Verantwortlichen des Manned Spacecraft Centers in Houston, dass zukünftige Astronauten mit einer standardisierten, zertifizierten Uhr ausgerüstet werden sollten. Die Agentur schrieb keinen offiziellen Wettbewerb aus, sondern kaufte handelsübliche Uhren und schickte sie durch eine Prüfung, die als das wohl härteste Uhrentestprogramm der Geschichte gilt. Im Sommer 1964 erhielten mehrere Hersteller Anfragen. Tatsächlich antworteten nur vier: Omega, Rolex, Longines-Wittnauer und Hamilton.

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Die NASA kaufte je ein Exemplar der eingegangenen Modelle und unterzog sie elf Prüfverfahren, die für den Menschen im All lebensnotwendige Bedingungen simulierten: Extreme Hitze von 93 Grad Celsius über 48 Stunden, anschliessend Kälte bis minus 18 Grad. Hochvakuum bei 10⁻⁶ Atmosphären. Schock und Vibration jenseits militärischer Standards. Hohe Luftfeuchtigkeit kombiniert mit Temperaturwechseln. Korrosive Atmosphären. Druckdifferenzen. Und akustische Belastung durch Startphasen. Nur eine Uhr bestand sämtliche elf Tests ohne Ausfall oder Gangungenauigkeit: die Omega Speedmaster Ref. ST 105.003, angetrieben vom Handaufzugs-Chronographen-Kaliber 321.
Die Omega Speedmaster mit dem neu aufgelegten Kaliber 321 kam 2020 auf den Markt.
Die Omega Speedmaster mit dem neu aufgelegten Kaliber 321 kam 2020 auf den Markt.Omega
Die Omega Speedmaster mit dem neu aufgelegten Kaliber 321 kam 2020 auf den Markt.
Die Omega Speedmaster mit dem neu aufgelegten Kaliber 321 kam 2020 auf den Markt.Omega

1. März 1965: »Flugtauglich für alle bemannten Missionen»

Das Ergebnis liess nicht lange auf sich warten. Am 1. März 1965 erklärte die NASA die Omega Speedmaster Ref. ST 105.003 offiziell für »flugtauglich für alle bemannten Weltraummissionen und Aussenbordeinsätze» (EVA). 23 Tage später, am 23. März 1965, war sie bereits im Orbit – an den Handgelenken von Gus Grissom und John Young während der Gemini-3-Mission. Besonders bemerkenswert: Die NASA zertifizierte keine Sonderanfertigung, kein Sonderwerkzeug, keine Militärversion. Die ST 105.003 war exakt das Modell, das jeder Kunde im Uhrengeschäft kaufen konnte. Die Tachymeterskala der Speedmaster verrät, dass die Uhr ursprünglich 1957 als Motorsportchronograph auf den Markt gebracht worden war. Der Tachymeter auf der Lünette ist irrelevant im All, wo Geschwindigkeiten von 28'000 Stundenkilometern üblich sind.

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Eine originale Omega Speedmaster Referenz 105.003, getragen von Gene Cernan während der Apollo 17-Mission.
Eine originale Omega Speedmaster Referenz 105.003, getragen von Gene Cernan während der Apollo 17-Mission.zVg
Eine originale Omega Speedmaster Referenz 105.003, getragen von Gene Cernan während der Apollo 17-Mission.
Eine originale Omega Speedmaster Referenz 105.003, getragen von Gene Cernan während der Apollo 17-Mission.zVg
Neil Armstrong liess seine Speedmaster im Lunar Module zurück, weil der elektronische Missions‑Timer dort ausgefallen war und die mechanische Uhr als Backup im Inneren diente. Deshalb war nur Buzz Aldrin mit seiner Speedmaster auf der Mondoberfläche. Aldrin schickte seine nach der Mission – wie vorgesehen – per Versand an das Smithsonian Institute, doch das Paket kam nie an, vermutlich ging die Uhr unterwegs verloren oder wurde gestohlen, ihr Verbleib ist bis heute ungeklärt.
Buzz Aldrin auf dem Weg zum Mond mit seiner Omega Speedmaster am Arm.
Buzz Aldrin auf dem Weg zum Mond mit seiner Omega Speedmaster am Arm.Nasa
Buzz Aldrin auf dem Weg zum Mond mit seiner Omega Speedmaster am Arm.
Buzz Aldrin auf dem Weg zum Mond mit seiner Omega Speedmaster am Arm.Nasa

Apollo 13: 14 Sekunden gegen den Tod

Wenn die Mondlandung die schönste Stunde der Speedmaster war, dann war Apollo 13 ihre wichtigste. Am 13. April 1970, 56 Stunden nach dem Verlassen der Erde, erschütterte eine Explosion das Raumschiff. Ein Sauerstofftank im Servicemodul war geborsten – in einem Augenblick verlor die Besatzung ihre Lebenserhaltungssysteme. Die drei Astronauten Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise flüchteten in die Mondlandefähre Aquarius, die als improvisiertes Rettungsboot dienen sollte. Um sie auf einen Kurs zurück zur Erde zu bringen, musste das Abstiegstriebwerk des Lunar Module exakt 14 Sekunden gezündet werden. Zu kurz, und die Kapsel würde an der Erde vorbeischiessen. Zu lang, und sie würde zu steil in die Atmosphäre eintreten. Das Problem: Die digitalen Bordcomputer waren abgeschaltet worden, um die letzten Energiereserven zu schonen. Kein elektronischer Zeitgeber stand zur Verfügung.

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Jim Lovell Jr., Kommandant der Apollo 13 Mission mit der Omega Speedmaster.
Jim Lovell Jr., Kommandant der Apollo 13 Mission mit der Omega Speedmaster.Wikipedia
Jim Lovell Jr., Kommandant der Apollo 13 Mission mit der Omega Speedmaster.
Jim Lovell Jr., Kommandant der Apollo 13 Mission mit der Omega Speedmaster.Wikipedia
Was blieb, war ein Omega Speedmaster-Chronograph – und Jack Swigert, der auf den Startknopf wartete. Die Zündung dauerte 14 Sekunden. Sie stimmte auf Sekundenbruchteile genau. Vier Tage später wässerte Apollo 13 sicher im Pazifik. Die NASA honorierte diesen Beitrag: Omega ist bis heute die einzige Uhrenmarke, die den Silver Snoopy Award erhalten hat – die höchste Auszeichnung der Behörde für zivile Beiträge zur Raumfahrtsicherheit. Die Omega Speedmaster Silver Snoopy Award erinnert als limitierte Sonderedition an genau diese Episode.
Auf der Rückseite der Omega Speedmaster Silver Snoopy Award umkreist ein kleines Apollo-Raumschiff den Mond.
Auf der Rückseite der Omega Speedmaster Silver Snoopy Award umkreist ein kleines Apollo-Raumschiff den Mond.Omega
Auf der Rückseite der Omega Speedmaster Silver Snoopy Award umkreist ein kleines Apollo-Raumschiff den Mond.
Auf der Rückseite der Omega Speedmaster Silver Snoopy Award umkreist ein kleines Apollo-Raumschiff den Mond.Omega

Fortis: Von Grenchen in den Orbit

Während die Speedmaster zur amerikanischen Raumfahrtikone wurde, verfolgte eine andere Schweizer Marke ihren eigenen Weg in den Weltraum. Fortis wurde 1912 von Walter Vogt in Grenchen gegründet. 1926 produzierte Fortis in Zusammenarbeit mit dem britischen Erfinder John Harwood die erste Automatik-Armbanduhr der Welt. In den 1960er-Jahren übernahm Rolf Vogt, Sohn des Gründers, das Ruder und blickte nach oben: buchstäblich. Rolf Vogt besuchte persönlich die NASA und präsentierte im Rahmen des Gemini-Programms die Fortis Spacematic AR – eine 35 Millimeter grosse Uhr in einem Gehäuse aus Edelstahl mit automatischem Aufzug, 250 Metern Wasserdichtheit, Stossschutz und Antimagnetisierung. Das »AR» auf dem Zifferblatt stand für »All Risks»: alle Risiken. Die Spacematic schaffte es jedoch nicht durch die Zertifizierung. Das liess Rolf Vogt kalt. Fortis baute weiter Uhren, die man unter extremen Bedingungen tragen konnte. Es sollte noch drei Jahrzehnte dauern, bis der richtige Moment kam.

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Die Fortis Spacematic AR aus dem Jahr 1962 sollte »allen Risiken« trotzen.
Die Fortis Spacematic AR aus dem Jahr 1962 sollte »allen Risiken« trotzen.zVg
Die Fortis Spacematic AR aus dem Jahr 1962 sollte »allen Risiken« trotzen.
Die Fortis Spacematic AR aus dem Jahr 1962 sollte »allen Risiken« trotzen.zVg

1994: Die offizielle Partnerschaft mit Roskosmos

Nach dem Ende der Sowjetunion öffnete sich die russische Raumfahrt und Roskosmos begann, westliche Partner für Ausrüstung und Technologie zu suchen. Fortis nutzte diese Gelegenheit und liess seine Uhren einem rigorosen russischen Zertifizierungsverfahren unterziehen. 1994 wurde der Fortis Official Cosmonauts Chronograph als erste Uhr offiziell von Roskosmos für alle bemannten Missionen zugelassen. Herzstück war das Lemania 5100 mit seiner zentralen Minutenanzeige des Chronographen. Das Gehäuse mass 38 Millimeter in Edelstahl. Die erste Mission mit Fortis am Handgelenk fand im Juli 1994 statt: Jelena Kondakowa, Alexander Wiktorenko und Juri Malentschenko an Bord der Raumstation Mir.
Der Fortis Official Cosmonauts Chronograph wurde offiziell von Roskosmos zertifiziert.
Der Fortis Official Cosmonauts Chronograph wurde offiziell von Roskosmos zertifiziert.zVg
Der Fortis Official Cosmonauts Chronograph wurde offiziell von Roskosmos zertifiziert.
Der Fortis Official Cosmonauts Chronograph wurde offiziell von Roskosmos zertifiziert.zVg
2003 wurde das ursprüngliche Modell durch die neue B-42-Generation ersetzt. Der Gehäusedurchmesser wurde auf Wunsch der Kosmonauten auf 42 Millimeter erhöht für eine bessere Bedienung mit den dicken Handschuhen der Raumanzüge. Im Innern: ein überarbeitetes ETA 7750. Im Gegensatz zur Speedmaster, die von NASA-Astronauten als persönliches Instrument getragen wurde, war Fortis bei den russischen Kosmonauten Dienstausrüstung: fest am Raumanzug montiert, nicht am nackten Handgelenk.

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Das Fortis Werk 17: Im Weltraum getestet

2022 stellte Fortis das Werk 17 vor – entwickelt mit La Joux-Perret auf der technischen Basis des ETA 7750, tiefgreifend überarbeitet mit Schaltradsteuerung, traversierender Brücke und 60 Stunden Gangautonomie. Reguliert auf Chronometer-Standard. Das Besondere: Fortis testete das Werk tatsächlich unter Weltraumbedingungen. In Zusammenarbeit mit der Swedish Space Corporation wurden Exemplare per Stratosphärenballon vom Esrange Space Center in Nordschweden gestartet – Druckverlust, kosmische Strahlung, Temperaturen bis minus 70 Grad. Anschliessende Raketentests im Jahr 2022 bestätigten die Ergebnisse. Magnetismus-Resistenz stand dabei im Fokus: Raumfahrzeuge erzeugen starke elektromagnetische Felder, die mechanische Uhrwerke destabilisieren können. 2023 setzte der Fortis Novonaut mit dem Kaliber 17 die Weltraumtradition fort. Die erste limitierte Edition von 100 Stück war innerhalb von Stunden ausverkauft.
Die Novonaut von Fortis hält die Tradition der engen Verbindung zum Weltraum aufrecht.
Die Novonaut von Fortis hält die Tradition der engen Verbindung zum Weltraum aufrecht.zVg
Die Novonaut von Fortis hält die Tradition der engen Verbindung zum Weltraum aufrecht.
Die Novonaut von Fortis hält die Tradition der engen Verbindung zum Weltraum aufrecht.zVg

Was bleibt

Die Geschichte der Uhren im All ist keine Geschichte des Luxus. Sie ist eine Geschichte der Zuverlässigkeit unter extremen Bedingungen – und des Vertrauens, das Menschen in mechanische Instrumente setzen, wenn es um alles geht. Gagarin vertraute der Sturmanskie, weil er ihr vertrauen musste. Swigert vertraute der Speedmaster, weil nichts anderes mehr funktionierte. Roskosmos vertraute Fortis, weil man nach rigorosen Tests zu diesem Urteil kam. Drei Marken, zwei Supermächte, ein Grundprinzip: Im Vakuum entscheidet keine Marketingabteilung über den Wert einer Uhr. Das Vakuum entscheidet.

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