Erster Gedanke: Es gibt Uhren, die nicht laut werden müssen, um herauszustechen. Die neue Jaeger-LeCoultre Master Control Classic ist leise schön und fesselnd schlicht – und wirkt damit ziemlich unwiderstehlich.
Die Master-Control-Referenzen der Marke tauchten in den 1990er-Jahren auf. Die 2025er-Auflage ist eng daran angelehnt, mit 36 Millimetern Durchmesser ist das Edelstahlgehäuse einfach zwei Millimeter grösser als damals. Das Zifferblatt ist silberweiss mit Sonnenschliff, feine Dauphine-Zeiger und ein gebläuter Sekundenzeiger drehen ihre Runden, dazu ein kleines Datumfenster bei 3 Uhr. Fertig. Getragen wird die Uhr mit einem Straussenlederband.
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Im Inneren schlägt das neueste Kapitel des Manufakturkalibers 899. Es ist seit bald zwanzig Jahren ein Eckpfeiler bei Jaeger-LeCoultre, wird in der eigenen Werkstatt entworfen, gefertigt, verziert und montiert – und laufend weiterentwickelt. Die «1000 Hours Control»-Plakette auf dem Gehäuseboden erzählt davon, dass die Maison traditionell jede komplett montierte Uhr nochmals intensiv durchtestet. Die Neuauflage schafft eine Gangreserve von 70 Stunden.
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Die Master Control Classic ist nicht nur wegen ihrer Schönheit bemerkenswert, sondern auch, weil sie die Gegenrichtung von «Immer grösser und opulenter» einschlägt. Und zudem wegen ihres Preises: Mit 7600 Franken fliegt die Master Control Classic im Jaeger-Universum in unteren Preissphären.