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Nach Milliardeneinbruch

Art-Basel-Veranstalterin MCH will mit zwei neuen Eventformaten durchstarten

Stars und Kunstfans strömen jetzt an die Art Basel. Doch hinter den Kulissen kriselt es. Veranstalterin MCH stagniert seit Jahren. Eine neue Art von WEF und eine neue Baselworld sollen die Wende bringen.

Marcel Speiser, Ringier AG

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Die wichtigste Messe der MCH: Die Art Basel holt die halbe Welt in die Schweiz. Stefan Bohrer

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Dieser Tage ist Basel im Ausnahmezustand. Es ist Art Basel. Die wichtigste Kunstmesse der Welt füllt Hotels, Messehallen und Trams. Die Schweizer Kleinstadt wird für ein paar Tage zu einer globalen Metropole, zum Gravitationszentrum für Kunst und Kommerz. Selbst Ye, der umstrittene Rapper, der sich früher Kanye West nannte, war schon in der Stadt, zusammen mit Gattin Bianca Censori, die sich ja – durchaus zum Anlass passend – als lebendes Gesamtkunstwerk inszeniert.
Courant normal an der Art also? Vordergründig ja. Schliesslich ist der globale Kunstmarkt wieder gewachsen, auf rund 60 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Doch hinter den Kulissen sieht die Sache anders aus. Da arbeitet die Veranstalterin der Kunstmesse intensiv an ihrer grössten Erneuerung seit fast einem Jahrzehnt: Die Messebetreiberin MCH will endlich wieder mehr sein als nur die Firma, welche die Art Basel in die Welt – zuletzt nach Katar – exportiert. Sie will zurück zu alter Grösse.
Über die Autoren
Marcel Speiser, Ringier AG
Marcel Speiser
Marcel Speiser ist Stv. Chefredaktor bei der Handelszeitung und arbeitet seit 1999 im Wirtschaftsjournalismus. Er gilt als Kenner der Uhrenindustrie und der Luxusgüterbranche.

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