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Know-How für den Chef

Die wichtigsten Managementtheorien für Führungspersonen

Moralische Risiken im beruflichen Alltag oder Lohnverhandlungen mit den Angestellten: Diese Theorien bekannter Ökonomen helfen Vorgesetzten.

Tina Fischer

Illustration collage Theory of the Lemons
Der Ökonom George Akerlof stellte die Theorie der Informationsasymmterie auf. Dafür verglich er gute Occasionswagen mit Pfirsichen und schlechte mit Zitronen. Während der Verkäufer weiss, ob er eine Zitrone oder eine Pfirsich verkauft, besitzt der Käufer dieses Wissen nicht. Jürg von Arb

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Bücher, Texte, Essays oder Studien zu Führungsstilen gibt es eine Menge. Aus der Informationsflut herauszufiltern, was es effektiv zu kennen gilt, ist schwierig. Damit Sie trotzdem informiert sind über Asymmetrien in Ihrem Unternehmen, Wettbewerbsvorteile sowie Stolperfallen in der Kommunikation mit Ihren Angestellten, stellt Ihnen die «Handelszeitung» die wichtigsten Management-Theorien vor. Sie finden die Theorien jeweils in aller Kürze erklärt sowie mit einem möglichen Praxisbeispiel ergänzt:

Prinzipal-Agent-Theorie

Theorie: Bei dieser Theorie stehen sich zwei Vertragsparteien gegenüber – auf der einen Seite der Prinzipal als Auftraggeber, auf der anderen Seite der Agent als Auftragnehmer. Die Krux liegt darin, dass der Prinzipal zumeist weniger Informationen über Handlung, Fähigkeit sowie Absichten des Agenten besitzt. Die Frage ist: Wie werden die bestmöglichen Anreize gestaltet, damit der Agent den Auftrag so, wie vom Prinzipal gewünscht, ausführt?

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