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Der Co-Präsident des WEF erklärt, was er vom Auftritt des US-Präsidenten erwartet und wie es beim WEF nach der Ära Schwab weitergehen soll.
Roche-Erbe André Hoffmann (Bild) leitet zusammen mit Blackrock-Gründer Larry Fink das Word Economic Forum seit vergangenem Sommer.
Lundi13Das World Economic Forum (WEF) 2026 in Davos wird ein besonderes sein, und dies in mehrfacher Hinsicht: Zum einen hat sich US-Präsident Donald Trump angemeldet und sorgt für ein Rekordinteresse am oft schon totgesagten WEF. Zum andern ist das diesjährige Forum das erste, das ohne seinen Gründer Klaus Schwab stattfindet. Dieser hat nach über vierzig Jahren im Frühjahr 2025 sein Amt abgeben; interne Whistleblower hatten ihm und seiner Frau Hilde unter anderem vorgeworfen, private und dienstliche Ausgaben nicht sauber zu trennen.
Der WEF-Stiftungsrat liess die Vorwürfe von der Kanzlei Homburger untersuchen. Die Untersuchung habe – so das WEF – «keine Anhaltspunkte für ein wesentliches Fehlverhalten» gefunden. Aus Protest dagegen trat der langjährige WEF-Stiftungsrat und Ex-Nestlé-Chef Peter Brabeck-Letmathe aus dem Gremium zurück, er hatte das WEF interimsmässig geleitet. Nun führt der Roche-Erbe André Hoffmann gemeinsam mit Blackrock-Chef Larry Fink den Stiftungsrat. Hoffmann äussert sich gegenüber der Handelszeitung zum ersten Mal öffentlich zu seinem Job beim WEF und dazu, wie es nach dem Ende der Ära Schwab weitergehen soll. Hoffmann ist von seinem privaten Büro in Vaux-sur-Morges per Videocall zugeschaltet.
Es ist wichtig, zu verstehen, was das World Economic Forum eigentlich ist. Es ist eine Plattform, mit der wir Menschen und Organisationen die Möglichkeit geben, sich auszudrücken und sich auszutauschen. Also Politikern, Unternehmern, aber auch Vertretern der Zivilgesellschaft, von Universitäten, von Nichtregierungsorganisationen und anderen. Diese Plattform dient dazu, auch die von Ihnen angesprochenen Themen zu diskutieren. Genau deshalb steht das WEF 2026 unter dem Motto «The Spirit of Dialogue».
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