Analyse

Wie viel Kapital braucht eine Bank?

Die Finma fordert von der UBS eine bessere Absicherung für die ausländischen Tochterfirmen. Alles über das Eigenkapital von Banken in fünf Punkten.

Markus Diem Meier

WIRTSCHAFT, FINANZEN
Um das Eigenkapital der Tochtergesellschaften dreht sich auch der Streit zwischen dem Bund und der UBS: UBS-CEO Sergio Ermotti. Keystone

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Die UBS streitet sich derzeit mit dem Bund darüber, ob die Grossbank mehr Eigenkapital braucht beziehungsweise wie viel mehr Eigenkapital sie braucht. Doch was ist Eigenkapital? Gewöhnlich ist es das, was übrig bleibt, wenn man vom Vermögen eines Unternehmens die Schulden abzieht. Damit ist es der Anteil des Unternehmens, der seinen Besitzern gehört, und der Puffer, der ein Unternehmen vor seinem Konkurs bewahrt. Denn übersteigen Verluste das Eigenkapital, kann ein Unternehmen seine Schulden nicht mehr bezahlen. Doch bei Banken ist die Sache sehr viel komplizierter. Und mit Eigenkapital können verschiedene Dinge gemeint sein.

1. Die zwei Gesichter der Eigenkapitalquote einer Bank

Über die Autoren
Markus Diem Meier
Markus Diem Meier
ist Chefredaktor der Handelszeitung.

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