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WEF: Kaum Frauen, dafür umso mehr Amerikaner

2500 Politik- und Wirtschaftsgrössen nehmen am WEF in Davos teil. Zwei Dinge haben sich dabei in puncto Teilnehmer bis heute nicht geändert: Die Dominanz der Amerikaner und der geringe Frauenanteil.

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Die besten Bilder vom WEF 2015: Im Kongresszentrum in Davos warten die unterschiedlichsten Teilnehmer.swiss-image.ch RMS

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Nicht weniger als 2500 Grössen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nehmen am 45. Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos teil. Die mit Abstand grösste Fraktion stellen die USA.

Gemäss WEF-Angaben stammen 791 WEF-Besucher aus den Vereinigten Staaten. Danach folgen - weit abgeschlagen - die Briten (283), die Schweizer (280) und die Deutschen (126).

14 Nobelpreisträger

Das Durchschnittsalter beträgt 53 Jahre bei den Männern und 48 Jahre bei den Frauen. Der Frauenanteil liegt bei mageren 17 Prozent.

Laut den WEF-Organisatoren fanden sich insgesamt 300 Staats- und Regierungschefs und Minister in Davos ein. Die Entscheidungsträger aus der Wirtschaft bilden mit 1500 Personen die grösste Gruppe. Daneben kamen Akademiker - darunter 14 Nobelpreisträger -, Vertreter der Zivilgesellschaft sowie Medienschaffende ans WEF.

Merkel kommt zu Besuch

Der zweite offizielle WEF-Tag war für die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga derweil ein Marathon: Sie nahm an drei Veranstaltungen teil und führte mit acht ranghohen Politikern vertrauliche Gespräche. Für die Schweiz sprang damit etwas raus.

So liess sich zum Beispiel die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einem Arbeitsbesuch in der Schweiz in den nächsten Monaten überzeugen.

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Migrationsdialog mit Ägypten

Mit dem EU-Präsidenten Martin Schulz sprach die Bundespräsidentin über die verzwickte Situation nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative. Die Schweiz will den Spagat schaffen, die Zuwanderung neu zu regeln, ohne aber mit der EU vertragsbrüchig zu werden. «Wir haben uns gegenseitig Gesprächsbereitschaft zugesichert», sagte die Bundespräsidentin.

Die Ausgangslage sei schwierig und es brauche Zeit, auf diesem Weg vorwärts zu kommen. Weiter vereinbarte Sommaruga mit Abdel Fatah al-Sisis, Präsident von Ägypten, einen Migrationsdialog.

(sda/ccr)

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