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Das grosse Paradox

KI taucht überall auf, ausser in der Produktivität

Schweizer Unternehmen investieren Millionen in künstliche Intelligenz – und sehen kaum Resultate. Das erinnert an frühere Umbrüche.

Olivia Ruffiner

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E-Mails, Analysen, Berichte – alles geht schneller und effizienter. In den Unternehmens- und Wirtschaftsdaten sieht man aber nichts davon. Getty Images
Der Computer fährt hoch. Der Startbildschirm weist darauf hin, dass es über Nacht ein firmenweites IT-Update gab. Ein Wechsel des IT-Systems hat meist eines zur Folge: ein Durcheinander. Mitarbeitende brauchen länger für ihre Aufgaben, Schnittstellen funktionieren noch nicht reibungslos, und die Gewohnheit fehlt.
Nach ein, zwei Monaten hat sich die Lage beruhigt – im besten Fall arbeiten die Angestellten effizienter und produktiver mit dem neuen System. Eine solche Neuorientierung in Gross durchlebt die globale Wirtschaft derzeit mit der künstlichen Intelligenz (KI).

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