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VIAC

Geld­magnet aus Basel

Sechs Milliarden sind über die Vorsorge-App investiert. Neue ­Produkte und 200’000 Kunden sind geplant.

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Christian Mathis ist einer der Gründer von VIAC. Längerfristig wird er sich wohl um eine Banklizenz bemühen müssen. PR

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Dass man als Fintech gegen die mächtigen Schweizer Banken bestehen kann, stellt VIAC unter Beweis. Das 2015 in Basel gegründete Vorsorge-Start-up hat die Zahl der Kunden von Ende 2024 bis Ende 2025 von 114’000 auf 147’000 ausgebaut. Die Assets legten in dieser Zeit von 4,3 auf 6,3 Milliarden Franken zu. «Wir wachsen so stark wie noch nie», sagt VIAC-Mitgründer Christian Mathis.
VIAC startete als App für die Säule 3a, später kam die Freizügigkeit dazu, seit Ende 2024 können Kunden mit VIAC Invest frei investieren. In der kurzen Zeit floss eine halbe Milliarde in dieses Angebot. «Unsere langfristige Vision ist, die führende Schweizer Alltagsfinanzplattform für Privatkunden zu werden», so Mathis. Um dieses Ziel zu erreichen, bräuchte es noch einige neue Produkte.Eine Banklizenz ist noch kein Thema, könnte es aber in Zukunft werden. «Das Schöne ist, dass man auch ohne Banklizenz spannende Produkte anbieten kann. Aber irgendwo hat es natürlich Grenzen», so Mathis. Die Kundenzahl soll munter weiter wachsen. Die 200’000er-Hürde könnte in drei Jahren fallen. Die seit Jahren profitable VIAC gehört den Gründern. Die Bank WIR hält eine Minderheitsbeteiligung.

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