Es war eine schweizerisch-französische Zusammenarbeit und eine logistische Herausforderung der besonderen Art: Am Genfer Unispital und an drei französischen Kliniken wurden kürzlich vier Nierentransplantationen gleichzeitig durchgeführt, Dutzende Ärzte und Pflegende waren in Aktion. Es handelte sich um Angehörigenspenden, die so sortiert wurden, dass alle Patientinnen und Patienten ein passendes Organ erhielten.
Der Hintergrund: Da ein Mensch mit nur einer Niere leben kann, erhalten Patienten, die eine Nierentransplantation brauchen, oft ein Organ von ihren Angehörigen. Das Problem: In rund 20 Prozent der Fälle sind Spender und Empfänger nicht kompatibel.