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Vierfach-Organspende

Spektakulärer Nierentausch in Genf – das sagt die Ökonomie dazu

Die vier simultan ausgeführten Nierenspenden am Genfer Unispital waren ein Erfolg. Die Ökonomie propagiert solche Lösungen schon lange.

Tim von Felten

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In der Schweiz warten zurzeit mehr als neunhundert Menschen auf eine Niere. Doch eigentlich wüsste die Ökonomie Rat. Getty Images

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Es war eine schweizerisch-französische Zusammenarbeit und eine logistische Herausforderung der besonderen Art: Am Genfer Unispital und an drei französischen Kliniken wurden kürzlich vier Nierentransplantationen gleichzeitig durchgeführt, Dutzende Ärzte und Pflegende waren in Aktion. Es handelte sich um Angehörigenspenden, die so sortiert wurden, dass alle Patientinnen und Patienten ein passendes Organ erhielten.
Der Hintergrund: Da ein Mensch mit nur einer Niere leben kann, erhalten Patienten, die eine Nierentransplantation brauchen, oft ein Organ von ihren Angehörigen. Das Problem: In rund 20 Prozent der Fälle sind Spender und Empfänger nicht kompatibel.

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