Die Schweizer Grossbank ist gut ins Jahr 2026 gestartet: Für das erste Quartal, also von Januar bis April, machte sie einen Gewinn von 3,04 Milliarden US-Dollar. Das sind rund 80 Prozent mehr als im selben Zeitraum im Jahr zuvor, wie die UBS heute Mittwoch in einer Mitteilung erklärt. Auch vor Steuern verdiente die Bank 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Zudem stiegen die Erträge um 13 Prozent auf 14,24 Milliarden Dollar.
Das Quartalsergebnis übertraf die Erwartungen der Analysten: Diese hatten im Schnitt lediglich mit einem Gewinn von 2,43 Milliarden Dollar gerechnet.
Die Aktien der Grossbank haben am Mittwoch entsprehen stark eröffnet. Nach einer halben Stunde notieren die Titel in einem wenig veränderten Gesamtmarkt 4,4 Prozent höher auf 34,73 Franken, der bisherige Höchststand kurz nach Eröffnung liegt gar bei 35,25 Franken.
Kapitalvorschriften beschäftigen weiter
Was an der anschliessenden heutigen Analystenkonferenz weiterhin zu reden geben dürfte, sind die verschärften Kapitalvorschriften, die der Bundesrat im Zusammenhang mit der Revision des Bankengesetzes vorsieht. Die UBS kritisiert diese und sieht ihre Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. Die Grossbank will sich weiterhin «konstruktiv» einbringen und zu einer «faktenbasierten Debatte» beitragen, lässt sich UBS-Chef Sergio Ermotti in der Mitteilung zitieren.