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UBS in den USA

Wachstum mit geringem Risiko – warum die Schweizer Kritik am US-Geschäft übertrieben ist

Das vermeintliche US-Risiko der Grossbank ist der Haupttreiber der heimischen Regulierungsturbos. Dabei ist es gar nicht gross.

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UBS-Sitz in New York: Ikonisches CS-Gebäude.
UBS-Sitz in New York: Ikonisches CS-Gebäude.Alamy Stock Photo

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Einst wurde hier gross gedacht – und das im doppelten Sinn. Der heutige US-Hauptsitz der UBS sollte das höchste Gebäude der Welt werden. Doch dann kam der Börsencrash im Jahr 1929, und statt der geplanten 100 Stockwerke auf 390 Metern Höhe, neun Meter über dem Empire State Building, wurden es am Ende nur 30 Etagen auf 137 Metern.
Und auch die Credit Suisse dachte hier einst gross. Im 28. Stock des ikonischen Gebäudes mit der Adresse 11 Madison Avenue im Herzen Manhattans zierten Schiffsmodelle die Vitrinen, als Erinnerung an die Hafenstadt Boston, in der die CS-Investmentbank Credit Suisse First Boston ihre Wurzeln hatte. Sie wolle die weltweite Nummer eins im Investmentbanking werden, verkündete die Bank in einem internen Video Ende des letzten Jahrhunderts vollmundig – und wurde zum Inbegriff des grossen Scheiterns ausländischer Träume an der Wall Street. Keine europäische Bank wollte den US-Markt so aggressiv erobern, keine Bank erlitt so spektakulär Schiffbruch, mit dem Milliardenverlust von Archegos im März 2021 als Finale. Er brachte die Bank auf ihre letzte Etappe der abschüssigen Bahn, verschuldet an der Madison Avenue in New York City.
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