Streit ums Schweizerkreuz

Wie Swissness die Schweizer Wirtschaft stärkt

Das Schweizerkreuz ist heiss begehrt, doch nicht jeder darf es nutzen. Das führt immer wieder zu Debatten. Das Thema erklärt in fünf Punkten.

Olivia Ruffiner

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Die jüngste Debatte um Swissness löste die Schuhmarke On aus. Das Regelwerk wurde nun so angepasst, dass On das Schweizerkreuz zwischen «Swiss» und «Engineered» benutzen darf. imago images/Geisser

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Das Schweizerkreuz ist ein Verkaufsargument. Wo ein weisses Kreuz auf rotem Grund prangt oder «Schweiz» draufsteht, wird Qualität, Innovation und Tradition vermutet. Das beeinflusst auch den Kaufentscheid und ruft darum Opportunisten auf den Plan. Der Bundesrat verabschiedete im September 2015 die sogenannte Swissness-Gesetzgebung, um die Herkunftsbezeichnung Schweiz zu schützen und langfristig zu stärken. Die Auslegung der Gesetzgebung sieht zwar präzise Regeln im Markenschutzgesetz vor, führt aber auch immer wieder zu Diskussionen, wie jüngst der Fall mit der Laufschuhmarke On zeigte.

1. Was sieht die Swissness-Gesetzgebung vor?

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