Der Basler Pharmariese hat mit seinen Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen klar übertroffen. Insbesondere die Rückkehr zum Wachstum wird am Markt gut aufgenommen.
Nach Handelseröffnung ziehen die Papiere um 1,1 Prozent auf 124,50 Franken an. Damit summieren sich die Kursgewinne seit Jahresbeginn auf gut 13 Prozent. Der SMI tritt derweil am Dienstagmorgen mit -0,02 Prozent mehr oder weniger auf der Stelle.
Insgesamt zeigen sich die Analysten in ihren ersten Kommentaren durchweg erfreut über die vorgelegten Zahlen. Für JPMorgan oder auch die ZKB sind die Resultate «stark» ausgefallen. Bernstein spricht von einem «soliden übertreffen», Vontobel von einem «sehr soliden» Quartal.
Wie die UBS und Bernstein schreiben, haben insbesondere die Verkäufe von Cosentyx und Kesimpta die Erwartungen übertroffen. Damit kompensierten sie die stärker als erwartet gesunkenen Umsätze mit dem Herzmittel Entresto.
Doch nicht nur der Umsatz liegt über den Erwartungen, auch die Profitabilität übertrifft die Konsenserwartungen klar. Hier orten die Experten die Gründe vor allem in tieferen Forschungs- wie auch Vertriebs- und Verwaltungskosten.
Keine Überraschung stellt der bekräftigte Ausblick auf das Gesamtjahr dar. Wie die ZKB zudem ergänzt, biete die derzeitige Gemengelage bei Novartis wenig Raum für langfristige operationelle Überraschungen. Immerhin stünden Patentabläufe ab 2029 für Cosentyx, Kisqali und Kesimpta an - allesamt die derzeit treibenden Kräfte.