Abo
Smalltalk

Die grosse Kunst des kleinen Gesprächs

Alle anderen unterhalten sich prächtig, nur mit dem eigenen Gegenüber stockt es. Smalltalk will gelernt sein. So werden Sie zum Netzwerker.

Susanne Wagner, Ringier

file84cd80oaukw9difk3b9
Smalltalk: Wer ein paar einfache Regeln beachtet, kommt auch als introvertierte Person leicht ins Gespräch. Getty Images
Smalltalk ist für manche ein Grund, die Flucht zu ergreifen. Anderen wiederum bereitet das plätschernde Gespräch richtig Freude. Tatsächlich besteht kein Grund, zu flüchten, und auch seinen schlechten Ruf hat der Smalltalk nicht verdient. Er muss nicht einmal zwingend oberflächlich und langweilig sein, denn er dient als Schmiermittel im menschlichen Miteinander. Es geht dabei darum, Gespräche locker zu beginnen und sich zu beschnuppern. Zudem verringert «das kleine Gespräch» den Abstand zwischen den Menschen. Es erweitert das eigene Netzwerk und öffnet im besten Fall Türen und baut Brücken.
Doch worüber lässt es sich denn überhaupt reden? Früher verbat der Knigge, sich mit fremden Leuten über Themen wie Politik oder Religion auszutauschen. Auch nicht über Klatsch und Tratsch, Finanzen, Sex, Krankheiten, Tod sowie persönliche Themen wie etwa Ehekrisen. Privates an einem Geschäftstermin? Ein No-Go. Aber bleibt da überhaupt noch etwas Spannendes übrig – etwa über das Wetter reden?
Über die Autoren

Werbung