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Life Sciences

Sie sollen Donald Trumps Schlamassel entwirren

Basel, Bern, Luzern – eine Arbeitsgruppe des Bundes muss das Dilemma um die Medikamentenpreise lösen. So ist sie zusammengesetzt.

Seraina Gross Handelszeitung

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Donald Trump verregnet der Pharmaindustrie das Geschäft: Die USA werden sich bei der Preisbemessung künftig auch an den tieferen Schweizer Medikamentenpreisen orientieren. AP

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Vor zwei Wochen haben wir hier über die Arbeitsgruppe «Lifesciences-Standort» berichtet. Sie soll den Weg aus dem Dilemma aufzeigen, das Donald Trump mit dem Übergang zum Most-Favoured-Nation-Prinzip bei den US-Medikamentenpreisen hierzulande geschaffen hat. Damit werden sich die USA bei der Preisbemessung künftig auch an den tieferen Schweizer Medikamentenpreisen orientieren, die der Pharmaindustrie so indirekt das hochprofitable US-Geschäft zu verregnen drohen. Bekannt war damals, wer den Job gefasst hatte, den Prozess der Konsenssuche im Spannungsfeld zwischen Medikamentenkosten und volkswirtschaftlichen Interessen als Präsident zu moderieren: der Berner Gesundheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg. Nun wissen wir dank einer Anfrage gemäss dem Öffentlichkeitsgesetz durch die Handelszeitung auch, wer sonst noch dabei ist.
Aus Basel kommt Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz, sekundiert von seiner Kollegin Michaela Tschuor aus Luzern. Dafür sorgen, dass die Interessen der wichtigsten Exportindustrie nicht unter die Räder kommen, soll eine Dreierdelegation mit den Volkswirtschaftsdirektorinnen Isabelle Moret (VD) und Silvia Thalmann-Gut (ZG) und ihrem Amtskollegen Dieter Egli aus dem Aargau. Top ist die Besetzung aus der Industrie: Scienceindustries schickt Präsidentin Annette Luther, Head of External Affairs bei Roche Schweiz, und Vizepräsident Andreas Borer von Lonza. Interpharma ist mit Vorstandsmitglied David Traub, Geschäftsführer von Novartis Schweiz, mit von der Partie. Und ihrer Genese entsprechend als Arbeitsgruppe des Wirtschafts- und des Innendepartements sind je zwei Departementsvertreter und dazu je zwei Vertreter des Bundesamts für Gesundheit und des Seco dabei.
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