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Banken

Saxo greift die ZKB mit neuem 3a-Angebot an

Die Saxo Bank will breitere Kundengruppen ansprechen. Helfen soll ein neues, digitales Vorsorgeangebot. Im Visier: Frankly der ZKB.

Holger Alich

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Oliver Buomberger, Deputy CEO und COO der Saxo Bank Schweiz. Webgrab
Es ist einer der spannendsten Bankendeals des vergangenen Jahres: Die Privatbank J. Safra Sarasin kündigte im März an, 70 Prozent am quirligen Onlinebroker Saxo Bank für 1 Milliarde Franken kaufen zu wollen. «Auch nach der Übernahme durch J. Safra Sarasin, bei der das Closing noch aussteht, werden wir eine eigenständige Bank bleiben», betont Vize-Schweiz-Chef Oliver Buomberger gegenüber der Handelszeitung. Und als Beleg dafür kündigt er neue Wachstumsinitiativen für die Schweiz an.
«Das Produktangebot wird ausgebaut. So planen wir ein eigenes Säule-3a-Produkt, das online abgeschlossen werden kann», sagt Buomberger. Damit greift Saxo Player wie Viac und die ZKB an: Die grösste Kantonalbank der Schweiz hat die digitale 3a-Lösung Frankly im Angebot, im November überschritten die via Frankly investierten Gelder die Schwelle von 5 Milliarden Franken. Frankly gilt damit als ein wichtiger Wachstumstreiber im Vermögensverwaltungsgeschäft der ZKB.
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