Rüstungsfirma Ruag plant den Abbau von bis zu 49 Stellen
Der Schweizer Rüstungskonzern Ruag plant den Abbau von bis zu 49 Stellen an den Standorten Bern, Thun und Emmen. Grund sind ausbleibende Aufträge und die Auslagerung von IT-Funktionen.
awp
Panzerturm vom Typ Leopard 2 in einer Wartungshalle der RUAG in Thun: Der Rüstungskonzern will sparen. Keystone
Der Schweizer Rüstungskonzern Ruag hat eine Reorganisation angekündigt, die bis zu 49 Stellen kosten könnte. Betroffen sind die Standorte Bern, Thun BE und Emmen LU, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.
Grund für die Massnahmen sind ausbleibende Kundenaufträge in einem Geschäftsbereich und die Auslagerung von IT-Funktionen, wie es weiter heisst. Ein Konsultationsverfahren mit den Mitarbeitern läuft nach Angaben des Unternehmens derzeit.
Am Standort Thun könnten in der Sparte für Bodensysteme wegen ungenügender Auslastung bis zu 24 Stellen wegfallen.
Weitere Stellen sollen im IT-Bereich abgebaut werden, da Tätigkeiten an das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation BIT ausgelagert werden. Davon betroffen sind die Standorte Thun und Bern mit je maximal acht Stellen sowie Emmen mit neun Stellen.
Ein definitiver Entscheid über den Abbau soll nach Abschluss des Verfahrens fallen. Für betroffene Mitarbeiter ist ein Sozialplan vorgesehen, wie die Ruag weiter mitteilte.