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Revolution dank Organoiden?

Roche entwickelt mit Organ-Imitaten neue Medikamente

Sie dauert lange und kostet viel Geld: die Entwicklung neuer Medikamente. Nun setzt der Pharmariese Roche auf sogenannte Organoide, die die Wende bringen könnten.

Seraina Gross Handelszeitung

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Der Standortleiter Basel der Roche, Jürg Erismann präsentiert an der Eröffnung des Institute of Human Biology ein Organoid. Keystone

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Die Entwicklung neuer Medikamente ist zu teuer – und sie dauert zu lange. Das belastet die Konzernbilanzen und die Krankenkassen gleichermassen. Dieses alte Problem will Roche nun mit einem neuen Ansatz lösen: mit sogenannten Organoiden, die die Struktur und Funktion echter menschlicher Organe imitieren sollen. Um diese neue Technologie voranzutreiben, hat der Pharmariese ein eigenes neues Institut gegründet, das Institute of Human Biology (IHB). Dass sogar Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider zur Institutseröffnung kam, zeigt, welche Bedeutung dieser neuen Technologie beigemessen wird.
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