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SpaceX an der Wall Street

Der grösste Börsengang der Welt ist Tatsache

Historischer Tag für die Wall Street! Elon Musk feiert mit SpaceX die Notierung an der New Yorker Börse. Mit einem Marktwert in Milliardenhöhe steigt der reichste Mensch der Welt nun zum ersten Billionär der Geschichte auf.

Bernadette Hogg

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Riesen Jubel an der Nasdaq-Börse in New York. AFP

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Die Glocke an der Wall Street hat gebimmelt: Der grösste Börsengang der Geschichte ist perfekt. Die Aktien von SpaceX sind seit 15.30 Uhr im regulären Handel. Der Ausgabepreis steht bei 135 Dollar pro Aktie. Bis der erste Kurs an der Börse bekannt ist, wird es noch etwas dauern. Die enorme Nachfrage verzögert die Erstnotiz. Diese wird frühestens um 16 Uhr erwartet, es kann aber auch noch länger dauern.
Unabhängig vom ersten Aktienkurs: SpaceX gehört nun zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt – mit einer Bewertung von rund 1,8 Billionen Dollar vor dem Handelsstart. Das macht Elon Musk, dem auch der E-Autobauer Tesla und der Kurznachrichtendienst X gehören, zum ersten Billionär der Geschichte. Musk bleibt mit rund 80 Prozent der Anteile Hauptaktionär von SpaceX. Nur 5 Prozent der Unternehmensanteile sind nun an der Börse öffentlich handelbar. Die SpaceX-Angestellten halten insgesamt rund 7 Prozent, dadurch werden über 4000 Angestellte durch den Börsengang zu Millionären.

Vor der Eröffnung die Unsicherheit

Der vor 24 Jahren gegründete Konzern setzt sich aus dem Satellitenunternehmen Starlink, dem Raumfahrt-Geschäft, der KI-Firma SpaceXAI und dem Grossraketen-Launch-Betrieb Starship zusammen. Der Börsengang wurde in den Wochen und Monaten vor dem Start heiss diskutiert. Ob es Sinn macht, auf ein Unternehmen mit so viel noch unerschlossenem Potenzial zu setzen, hat vielen Kopfkratzen bereitet.

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Nicht jeder ist erfreut über den Rekord-Börsengang. Am Donnerstag kam es in New York zu einer Demonstration gegen Musk und das KI-Programm Grok, das seit kurzem zum SpaceX-Universum gehört. Eine aufblasbare nackte Musk-Figur wurde von Aktivisten auf den Times Square gebracht – als Protest gegen die Software, die angeblich Kinderpornografie und explizite Bilder generieren kann.

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