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Uniqlo-Chef reitet mit Roger Federer auf Erfolgswelle

Japans Modekonzern Uniqlo hebt mit seiner Erfolgsstrategie an der Börse ab und bei der Banque Syz gibts einen Generationenwechsel – das läuft aktuell bei den Reichsten.

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Nonkonformist

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Tadashi Yanai denkt oft anders – und hat damit Erfolg.AFP
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Tadashi Yanai denkt oft anders – und hat damit Erfolg.AFP
Als sich Roger Federers Tenniskarriere ihrem Ende zuneigte, zog er 2018 den dicksten Fisch an Land: Japans Modekonzern Uniqlo zahlt ihm 300 Millionen Dollar für einen Werbevertrag auf zehn Jahre. Auf das Erstaunen in der Branche meinte Firmengründer Tadashi Yanai trocken: «Roger wird vom Tennis zurücktreten, aber nicht vom Leben.» Der 76-Jährige schwimmt auch sonst gegen den Strom. Während Fast Fashion Trumpf ist, setzt Uniqlo auf schlichtes Design, gute Qualität und günstige Preise. Während viele Modekonzerne unter einer Flaute leiden, steigen beim Uniqlo-Mutterhaus Umsatz und Marge, der Aktienkurs zeigt steil nach oben. Zur Freude des Hauptaktionärs Yanai; mit 61 Milliarden Dollar ist er der reichste Japaner.

Ausgeflogen

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RMS
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Jüngst wurde Nicolas Syz (41) zum CEO der Banque Syz ernannt. Die Wahl seines Nachfolgers dürfte dem Vater und Firmengründer Eric Syz (Vermögen: 425 Millionen Franken) kaum Kopfzerbrechen bereitet haben. Denn sein ältester Sohn Marc Syz (43, Bild) hat zusammen mit Richard Byworth (49) vor Wochen das Familienunternehmen verlassen, angeblich wegen unterschiedlicher Ansichten über die Strategie. Marc Syz und Byworth, Spezialisten für alternative Anlagen, dockten zur von ihnen im September gegründeten Future Holdings an. Das in Sarnen OW domizilierte Start-up ist das erste Bitcoin-Treasury der Schweiz. Im Angebot stehen Dienstleistungen rund um die Kryptowährung. Bislang wurden 28 Millionen Franken eingesammelt.

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