In den röhrenförmigen Gängen des Rechenzentrums Stollen Luzern reiht sich eine Tür an die andere. Die Wände sind weiss, die Kabelleitungen verchromt, überall leuchten LED-Anzeigen. Ein Türrahmen blinkt orange. Es ist das Signal dafür, dass sie jemand von innen öffnet. Heraus tritt Geschäftsführer Marco Reinhard.
Das Blinken der Tür soll Unfälle vermeiden. «Sicherheit hat bei uns oberste Priorität», sagt Reinhard beim Rundgang. Der Standort unterstreicht das: Das Rechenzentrum liegt in einer stillgelegten Bunkeranlage unweit des Vierwaldstättersees. Dort, wo früher Etagenbetten in den Gemäuern standen, surren heute Server.