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Hotel-Ranking

Das sind die elf Hotelmitarbeitenden des Jahres 2026

Hotellerie funktioniert nur mit Menschen. BILANZ stellt die Gastgeberpersönlichkeiten in der Schweiz vor, die besonders herausragen.

Claus Schweitzer

Cristina Iuculano ist Sommelière des Jahres 2026. Im Badrutt’s Palace in St. Moritz betreut sie den 130-jährigen Weinkeller.
Cristina Iuculano ist Sommelière des Jahres 2026. Im Badrutt’s Palace in St. Moritz betreut sie den 130-jährigen Weinkeller. PR

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Ein Hotel ist eine Drehtür – auch für seine Mitarbeitenden. Zwar hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas entspannt, doch selbst renommierte Häuser, insbesondere in ländlichen Regionen, konkurrieren heute oft stärker um loyale Fachkräfte als um zahlungskräftige Gäste. Die Personalfluktuation bleibt hoch. «Gerade junge Talente wechseln bei kleineren Unstimmigkeiten rasch ins nächste Hotel oder in eine andere Branche», ist aus HR-Abteilungen häufig zu hören. Umso wertvoller sind jene Betriebe, die auf langjährige Teammitglieder mit ausgeprägten Gastgeberqualitäten zählen können und eine Unternehmenskultur pflegen, die Zusammenhalt, gegenseitige Verbindlichkeit und ein abteilungsübergreifendes Wir-Gefühl fördert.
Die Wunscherfüller in den rund viertausend Hotels der Schweiz lassen vieles mühelos erscheinen: einen Wolfsbarsch direkt am Tisch tranchieren, im Handumdrehen einen Helikopterflug mit Landung auf dem Monte-Rosa-Massiv organisieren oder eine Kibodo-Massage in fliessendem Rhythmus durchführen – und all dies im Spannungsfeld von Emotionen, Erwartungen und Egos. Doch Hospitality, ob an der Rezeption, in der Küche, auf den Etagen oder im Spa, ist oft harte Arbeit und verdient mehr Aufmerksamkeit. Denn so beeindruckend die schönsten Hotels auch sein mögen: Ohne die Menschen, die sie mit Leben füllen und für ihre Gäste besondere Momente schaffen, blieben sie glanzvolle Hüllen ohne Seele.

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