Abo
Rating

Das sind die Perlen im Schweizer Private Banking

Wer hat die beste Lösung für die Bedürfnisse eines Kunden? Über 100 Banken traten gegeneinander an. Die TKB setzte sich im Finale durch.

_DSC7821.NEF_.p

file85ceubyee9s1dxjg7nfq
Senior Investment Advisor Sebastian Gras, der Leiter Privatkunden Daniel Kummer und Senior Berater Private Banking Michael Brotbeck (v.r.) von der Thurgauer Kantonalbank, dem Gesamtsieger. Samuel Schalch

Werbung

Ein Geflecht aus Leitungen und Rohren ist an der fleckigen Wand verlegt. Von einem Stahlträger hängt ein Kettenzug für Lasten. Vor 30 Jahren wurden in der Giesserei Oerlikon Stahlarmaturen hergestellt. In diese industrielle Kulisse lockte BILANZ Banker in feinem Zwirn. Sie sind die Finalisten im Private-Banking-Rating. Unter Beobachtung einer achtköpfigen Jury versuchen drei Teams aus Finanzexperten, einen Kunden von ihrem «Handwerk» zu überzeugen.
Die Präsentation ist das Grande Finale eines aufwendigen Tests. Der Startschuss fiel im Herbst. Bei mehr als 100 Schweizer Banken wurden von einem Treuhänder Anlagevorschläge eingeholt. Wer nicht auf die Bedürfnisse des Kunden einging, wurde schon an diesem Punkt aussortiert. Grosse Namen aus der Westschweiz waren darunter. «Man staunt, wie unprofessionell manche Anbieter arbeiten, da waren negative Höhepunkte dabei», sagt Jurymitglied Alex Hinder. Das Institut für Vermögensaufbau analysierte die 18 besten Vorschläge im Detail. Die St. Galler Kantonalbank (SGKB), die Zürcher Globalance und die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hatten sich mit besonders ausgeklügelten Angeboten in der Vorentscheidung durchgesetzt und wurden als Finalisten in die Giesserei geladen. Der SGKB wurde der zu starke Home Bias zum Verhängnis, die Globalance war zu vorsichtig, die TKB gewann den Contest mit der ausgewogensten Präsentation.

Partner-Inhalte

Über die Autoren

Werbung