Die Gäste kommen in Hotels, um eine gute Zeit zu verbringen. Im Kern geht es dabei überall um dasselbe: Aufmerksamkeit, Wohlbefinden und das Gespür des Teams dafür, was die Gäste erwarten und was sie individuell glücklich macht. Oft sind es einfache Dinge, die den Unterschied ausmachen: der Bündner Chardonnay als Willkommensgruss auf dem Zimmer, der frische Ingwertee mit viel Honig, an den sich die Frühstückskellnerin schon am zweiten Morgen erinnert. Der vertraute Skilehrer und der Tisch im Lieblingsrestaurant, den der Concierge bereits zwei Wochen vor Anreise reserviert – denn manche Wünsche brauchen etwas Vorlauf.
Was ist guter Service? Gästeerwartungen erkennen und erfüllen
«Das Geheimnis aufmerksamer Gastgeber liegt darin, herauszufinden, was jeden einzelnen Gast in genau diesem Moment und während seines Aufenthalts so richtig freuen würde», sagt Meike-Cathérine Bambach, Direktorin des neuen «BelArosa Chalet» in Arosa. Sie lebt es vor: eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, die Bedürfnisse der Gäste zu erkennen oder aktiv zu erfragen, ihre Erwartungen zu erfüllen – und sie im Idealfall mit kleinen, persönlichen Gesten zu überraschen. Das Wichtigste dabei: «Es muss von Herzen kommen.»