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23. Golf-Ranking

Top-Golfer 2026: 333 Manager im grossen Check

Dominik Senn von 4sports bleibt der beste golfende Manager. Der Ex-Botschafter Thomas Borer verbesserte sein Handicap um fast fünf Schläge.

Stefan Waldvogel

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Dominik Senn vom Sportvermarkter 4sports führt seit Jahren das Ranking der besten golfenden Manager an. PR

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Die letzte Saison brachte ein «absolutes Rekordjahr» für die meisten der 98 Schweizer Golfclubs. Die Migros Golf AG etwa meldete für ihre sechs Golfparks total 460’000 gespielte Runden – neun Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Inhaber einer «clubfreien» Migros GolfCard stieg nochmals um acht Prozent auf über 27’000. «Das sehr gute Wetter hat sicher geholfen», sagt Susanne Marty, Leiterin des Migros-GolfCard-Programms. Ebenfalls (wieder) neu: Diverse Clubs führen Wartelisten für interessierte Neumitglieder. Das gilt nicht mehr nur in Schönenberg oder Zumikon: Unter anderem Heidental, Küssnacht und Wallenried sind «voll» in Sachen Mitgliedschaften. «Rund 30’000 Runden pro Jahr sind für alle angenehm», sagt Roland Meyer, Geschäftsführer im Golfclub Wylihof in Luterbach SO. Deshalb führe man aktuell eine Liste von gut 50 Interessenten, dies bei 1200 Mitgliedern.
Grösster Aufsteiger unter den golfenden Managern ist Thomas Borer.
Grösster Aufsteiger unter den golfenden Managern ist Thomas Borer.facebook
Grösster Aufsteiger unter den golfenden Managern ist Thomas Borer.
Grösster Aufsteiger unter den golfenden Managern ist Thomas Borer.facebook
Eifrig aktiv waren auch wieder die besten golfenden Manager der Schweiz. Im diesjährigen Ranking liegt Dominik Senn, Chef des Sportvermarkters 4sports, wiederum vor der Immobilienspezialistin Lisa Baumgartner. Beide konnten ihr hohes Spielniveau mit einem seltenen Plus-Handicap halten. Vereinfacht gesagt werden bei einem Plus-Handicap Schläge angerechnet, die er oder sie gar nie ausführte. Bei normalen Handicaps werden entsprechend Schläge abgezogen, damit die Leistungen auf dem Platz verglichen werden können. Einsteiger beginnen mit Handicap 54.

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Wie jedes Jahr kürt BILANZ den grössten Aufsteiger bei der «Spielvorgabe». Hier schlägt der mittlerweile 68-jährige Unternehmensberater Thomas Borer mit fast fünf Schlägen Handicap-Verbesserung alle. Besonders bemerkenswert: Der ehemalige Botschafter spielt sich so auf ein sehr sportliches einstelliges Handicap von 9.7. «Hartes Training und Fleiss zahlen sich manchmal aus, aber ich weiss, es wird nicht einfach, das Niveau noch länger zu halten», sagt Borer dazu.

Ebenfalls zu den grossen Aufsteigern zählen unter anderem Philipp Gmür, langjähriger CEO der Helvetia Versicherung, und EY-Schweiz-Chef Stefan Rösch-Rütsche. Beide starteten aber von deutlich höheren Handicaps aus, entsprechend einfacher sind hier die Fortschritte.

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