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Neue Strategie

Raiffeisen bläst zum Angriff auf das VZ Vermögenszentrum

CEO Gabriel Brenna plant, die genossenschaftliche Bankengruppe als Topadresse im Pensionsplanungsmarkt aufzubauen. Dazu will er eigene Vorsorgecenter einrichten. Doch es gibt Bedenken.

Holger Alich

Gabriel Brenna, CEO von Raiffeisen Schweiz, will mit neuen Beratungscentern im Vorsorgemarkt punkten.
Gabriel Brenna, CEO von Raiffeisen Schweiz, will mit neuen Beratungscentern im Vorsorgemarkt punkten.Keystone

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Gabriel Brenna hat bei der Raiffeisen Schweiz einen ersten Durchbruch erzielt – im wahrsten Sinne des Wortes. Da ihm sein Büro zu klein war, liess der neue CEO kurzerhand eine Wand herausbrechen, um so mehr Platz für Besprechungen zu haben.
Zu bereden hat er einiges. Denn bis Ende Jahr will Brenna mit seinem neuen Verwaltungsratspräsidenten Basil Heeb die künftige Gruppenstrategie unter Dach und Fach haben. Ein Ziel hat der neue starke Mann der zweitgrössten Bankengruppe der Schweiz bereits ausgegeben: «Die Raiffeisen als lokal verankerte Bank soll künftig eine viel grössere Rolle bei Vermögensanlagen und im Vorsorgegeschäft einnehmen», sagte Brenna Anfang September dem «Blick». Schon seine Vorgänger – angefangen bei Pierin Vincenz über dessen Nachfolger Patrik Gisel bis zu Brennas direktem Amtsvorgänger Heinz Huber – haben sich allesamt mit bisher überschaubarem Erfolg bemüht, die Abhängigkeit der Raiffeisen vom Hypothekargeschäft und damit vom Zinsergebnis zu lockern.
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