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Privatjet-Sharing

Fliegen wie die Promis – aber zu tieferen Preisen

Der Anbieter PeakJet startet ab August von Zürich aus Direktverbindungen ans Mittelmeer für bis zu zwölf Passagiere.

BIL Stehsatz / Redaktionsmitarbeiter / Erich Buergler BA 1/4rgler

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Für Gruppen oder Familien stehen in den Flugzeugen von PeakJet abgetrennte Bereiche zur Verfügung. Das Streckennetz soll rasch erweitert werden. PR

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Mit dem Privatjet nach Nizza, Palma oder Malaga. Was nach einem Ferientrip von Promis wie Cristiano Ronaldo klingt, ist ab Zürich bald auch für ein breiteres Publikum möglich. PeakJet heisst die Plattform, die ab dem 1. August solche Flüge anbietet: ab knapp unter 1000 Franken one way, je nach Destination mehrmals pro Woche. Das Flugzeug teilen sich maximal zwölf Personen. Semi-Private nennt sich das Angebot.
Hinter PeakJet, die Teil des Unternehmens Peak Plus ist, stehen langjährige Airlineprofis. Präsident ist der ehemalige Etihad-Topmanager Peter Baumgartner, der nach seiner Karriere bei der Swiss das Wachstum der in Abu Dhabi ansässigen Airline vorantrieb. Peak-Plus-CEO Gianni Tronza war ebenfalls lange im Management der Golf-Airline und davor bei British Airways und American Airlines tätig. Mit von der Partie ist auch Ex-Swiss-Mann und Digital-Experte Daniel Friedli.

990 Franken

beträgt der Einstiegspreis für einen Semi-Private-Flug nach Nizza auf der neuen Plattform.
Gegenüber Linienflügen hat PeakJet verschiedene Vorteile. «Neben dem Premiumerlebnis an Bord liegt der grosse Vorteil im schnellen und bequemen Zugang zum Privatjet-Terminal», sagt Baumgartner. Lange Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle oder am Gate gibt es nicht, sodass die Kundschaft erst kurz vor Abflug am Airport erscheinen muss. Zudem könne man mit den Privatjets auch kleinere Flughäfen nahe den Stadtzentren bedienen. Das Potenzial ist gross. Der Premiumbereich weltweit wächst zweistellig. «Wir sehen darin keinen kurzfristigen Trend, sondern eine strukturelle Entwicklung», so Tronza.

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Das Geschäftsmodell ist andernorts erprobt. «Das Semi-Private-Konzept ist in den USA schon sehr erfolgreich. Wir wollen es in Europa etablieren und damit diese Art des Fliegens einem breiten Publikum zugänglich machen.» Weitere Destinationen wie London, München oder Paris sollen bald dazukommen. Die bisherigen Strecken werden von VistaJet betrieben, einem der grössten Anbieter im Bereich Business Aviation.
Zu den Ankerinvestoren gehört neben Baumgartner und Tronza auch der Schweizer Unternehmer und Ferrari-Händler Beat Imwinkelried. Die Eigentümer wollen mit Peak Plus noch mehr. «Unsere Plattform werden wir laufend um zusätzliche Angebote erweitern. Tickets für Veranstaltungen an den jeweiligen Zielorten und in Zukunft auch zusätzliche Leistungen wie autonome Flugtaxis», sagt Baumgartner.

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