Es war ein Gemetzel: Am 15. Januar gab die Schweizer Nationalbank (SNB) das Aus der Mindestkurspolitik bekannt und schickte die Börsen auf eine historische Talfahrt. Der SMI verlor knapp neun Prozent – das ist der zweitgrösste Tagesverlust aller Zeiten. Seither kämpft die ganze Wirtschaft gegen den Währungssturm, monatelang beherrschte eine kaum je gesehene Volatilität die Märkte.
Mehr als ein halbes Jahr später zeigt sich, wer der grosse Profiteur ist. Es ist das ganze europäische Umland, das sich über die Verlagerung von Hunderten von Arbeitsplätzen freuen darf. Es sind die nahen
Grenzregionen, in die Einkaufstouristen strömen, um die Frankenstärke zu umschiffen. Und es ist eine Zürcher Firma mit Sitz an der Sihl: die Six Group.