Das beste Schweizer Unternehmen 2014 ist Novartis. Die Patentklippen hinterlassen ihre Spuren - der Pharmamulti schaffte so viel Wert in einem Jahr wie keine andere Firma zuvor.
Das BILANZ-Unternehmensrating zeigt die Top 10 der wertvollsten Schweizer Unternehmen im Jahr 2014. Errechnet von der Finanzberatung OLZ & Partners ist es das umfassendste Rating seiner Art und setzt sich aus Kursbewegung, Börsenwert und Schwankung der Aktie zusammen. Platz 10: Ems-Chemie Wertschöpfung 2014:
1,5 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 10)RMSPlatz 9: Lindt&Sprüngli Wertschöpfung 2014:
1,6 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 9)RMSPlatz 8: Kühne + Nagel Wertschöpfung 2014:
1,8 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 155)RMSPlatz 7: Geberit Wertschöpfung 2014:
1,9 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 14)RMSPlatz 6: Swisscom Wertschöpfung 2014:
2,1 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 5)RMSPlatz 5: Actelion Wertschöpfung 2014:
3,9 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 3)KeystonePlatz 4: Givaudan Wertschöpfung 2014:
4,2 Milliarden Franken (Vorjahr: Rang 8)RMSPlatz 3: Zurich Insurance GroupWertschöpfung 2014:
6,7 Milliarden Franken Die «Zürich» ist zurück aus den Tiefen der Top 100 und kletterte von Rang 162 auf den Bronzerang. Der Konzern kämpft aber bereits wieder mit den undurchsichtigen makroökonomischen Herausforderungen und dem Tiefzinsumfeld.KeystonePlatz 2: Nestlé Wertschöpfung 2014: 14,4 Milliarden Franken Nach einem Ausrutscher im letzten Ranking ist der Nahrungsmittelmulti zurück in den Top 3. Der Konzern preschte von Rang 164 aufs Podest. Die verstärkte Positionierung im Gesundheitsbereich brachte Mehrwert. Im Zehnjahresvergleich bleibt Nestlé allerdings das Mass aller Dinge.RMSPlatz 1: NovartisWertschöpfung 2014: 45,8 Milliarden Franken CEO Joe Jimenez kletterte mit Novartis nach einem zweiten Rang im Vorjahr an die Spitze der Top-100-Firmen. Novartis’ Rekord-Wertschöpfung spült den Konzern auch im Langfristvergleich nach vorne; neu führen die Basler die Fünfjahrestabelle an und bugsierten sich damit an Leader Nestlé vorbei. Bilder: KeystoneRMS
Die Patentklippen hinterlassen ihre Spuren im Zahlenkranz von Novartis. Besonders das Blockbuster Medikament Diovan, ein Mittel gegen Bluthochdruck, hat gegen die konkurrierenden Generikahersteller Boden verloren. Allein im vergangenen Geschäftsjahr spülte Diovan 2,4 Milliarden Dollar weniger in die Kasse des umsatzstärksten Pharmaunternehmens. Doch Novartis wäre nicht der weltweit grösste Pillenhersteller, wenn die Basler auf die wegbrechenden Erlöse keine Antwort hätten.
Die neuen Wachstumsmedikamente, die Novartis nach 2009 auf den Markt brachte, steigerten den Umsatz 2014 um 17 Prozent und steuern bereits 43 Prozent zum Divisionsumsatz bei. Nur wenige Pharmafirmen dürften derzeit in der Lage sein, eine Belastung in diesem Ausmass «mehr als wettzumachen», glaubt Novartis Chef Joe Jimenez. Die Anleger klatschten letztes Jahr Beifall für die neuen Mittel aus der Pharmaküche von Novartis.
Weltweit auf Platz 13
Mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 250 Milliarden Dollar waren die Basler das wertvollste Unternehmen der Schweiz. Weltweit rangiert der Pharmamulti auf Platz 13. Anleger profitierten 2014 von einer Kurssteigerung von mehr als 30 Prozent. Das ist dreimal mehr als beim Blue-Chip-Index SMI.
Die Kursavancen beförderten Novartis an die Spitze der Top-100-Unternehmen. Rund 46 Milliarden Franken zusätzlichen Firmenwert generierte das Team um CEO Joe Jimenez 2014. Das hat die Finanzberatung OLZ & Partners errechnet, die für die BILANZ zum zwölften Mal die Top-100-Rangliste erstellt hat. Es ist das umfassendste Rating seiner Art und setzt sich aus Kursbewegung, Börsenwert und Schwankung der Aktie zusammen.
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Sehen Sie in der Bildergalerie oben die zehn wertvollsten Unternehmen im Jahr 2014.