Sein Team informierte daraufhin eine Journalistin, die Kottmann kannte. Er war sich durchaus der Ad-hoc-Problematik bewusst und liess die Journalistin eine Geheimhaltungserklärung unterschreiben. Doch nicht alle an der Produktion beteiligten Personen bekamen eine derartige Erklärung vorgelegt.
In dem Beitrag war Kottmann zu sehen, wie er im Zürcher Hotel Widder mit der Huntsman-Seite den Deal besprach. Die Fusion wurde aber erst am nächsten Tag verkündet. Man könnte auch sagen: Es war der teuerste Wirtschaftsbeitrag, den die Schweiz je gesehen hat.
Die Kosten will Kottmann nicht persönlich übernehmen – und die anderen elf Verwaltungsräte lassen ihn gewähren.