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Philippe Gaydoul baut um

Philippe Gaydoul (Bild:Keystone)

Philippe Gaydoul baut gemäss BILANZ die Schuhmarke Navyboot, die Strumpfmarke Fogal, die Sportswear-Marke Jet Set und den Uhrenhersteller Hanhart um. Mehrere Standorte dürften vor dem Verkauf stehen.

Veröffentlicht 17.06.2011

Navyboot, die rund 100 Millionen Franken Umsatz erzielt, wird  im Herbst die erste komplett eigene Kollektion seit der Übernahme durch die Gaydoul Group vorstellen. «Navyboot will nicht mehr everybody's darling sein», sagt Inhaber Gaydoul. Die weiteren Navyboot-Store-Marken, Divarese und Varesino, werden eingestellt. In der Schweiz dürften mehrere Standorte, darunter Freiburg und St. Jakob Park in Basel vor dem Verkauf stehen. Weiter ist die Expansion nach Hong Kong und China geplant.

Die Strumpfmarke Fogal, die 20 Millionen Franken erwirtschaftet, baut das Sortiment um: Bademode und Socken fallen weg, dafür nimmt Fogal hochwertige Strick-Oberteile ins Sortiment. Sämtliche Verkaufsstellen erhalten ein neues Ladendesign. Insgesamt will Fogal innert fünf Jahren von 24 eigenen Stores auf 100 Geschäfte wachsen.

Jet Set (20 Millionen Franken Umsatz, 60 Mitarbeiter) hat derzeit acht eigene Stores, im kommenden Winter eröffnen Geschäfte in Kitzbühel und Zermatt. Die Uhrenmarke Hanhart (8 Millionen Umsatz, 40 Mitarbeiter) will die Produktion von derzeit 1000 Chronographen bis 2015 verzehnfachen, hinzu kommen die mechanischen Stoppuhren (derzeit rund 25'000).

Die Investitionen in den Neustart der vier Marken (ohne den Kaufpreis) für Werbung und neue Standorte belaufen sich gemäss BILANZ auf 40 bis 50 Millionen Franken. Operativ erwirtschaften Navyboot und Fogal schwarze Zahlen, Jet Set und Hanhart sind derzeit in den roten Zahlen.

Lesen Sie mehr zum Thema in der aktuellen Ausgabe der BILANZ.

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