Abo
Interview mit Philipp Hildebrand

«Wir sind in einem der gefährlichsten Momente»

Ex-Nationalbank-Chef und Blackrock-Vize Philipp Hildebrand sagt, warum er sich «enorme Sorgen» macht.

Markus Diem Meier

«Mit allen Krisen ist klar geworden, dass wir mehr Resilienz, mehr Puffer brauchen»: Philipp Hildebrand.
«Mit allen Krisen ist klar geworden, dass wir mehr Resilienz, mehr Puffer brauchen»: Philipp Hildebrand. Samuel Schalch

Werbung

Seit dem Einmarsch von Russland in die Ukraine wird in vielerlei Hinsicht von einer Zeitenwende gesprochen. Aussagen von Blackrock-Chef Larry Fink wurden zum Beispiel so interpretiert, dass er ein Ende der Globalisierung sieht. Was denken Sie? Das war nicht seine Aussage, sondern dass wir in eine andere Phase der Globalisierung gehen. Zu einer Art Neuverkabelung der Globalisierung ist es schon mit der Covid-19-Krise gekommen, und begonnen hat es bereits mit der Finanzkrise. Stellt man den Welthandel ins Verhältnis zum weltweiten Wirtschaftsausstoss, dann sieht man sehr deutlich, dass der Höhepunkt im Jahr 2007 erreicht wurde. Die sehr weitgehende Integration der gesamten Weltwirtschaft mit ihrer extremen internationalen Vernetzung mutiert nun zu etwas ganz anderem – und dieser Wechsel ist sehr tiefgreifend.
Was zeichnet die neue Phase der Globalisierung aus? Mit allen Krisen ist klar geworden, dass wir mehr Resilienz, mehr Puffer brauchen. Das war für den Finanzbereich die Schlussfolgerung nach der Finanzkrise. Mittlerweile haben wir gesehen, dass das auch für die Realwirtschaft und die globalen Lieferketten gilt. Und jetzt kommt die Geopolitik dazu. Hier haben sich zwei Blöcke gebildet. Innerhalb dieser Blöcke werden wir möglicherweise wieder eine stärkere wirtschaftliche Integration sehen. Gleichzeitig werden sich die beiden Blöcke stärker voneinander wegbewegen.

Partner-Inhalte

Von welchen Blöcken sprechen wir? Der «Westen» versus einen Block mit China und Russland im Zentrum? Das ist eine viel zu einfache Sicht. Noch lieber würden wir hören, dass alle gegen Russland sind. Die Aufspaltung des einstigen globalen Konsensus ist ein viel grösseres Thema und die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Die UNO-Resolution gegen Russland haben zum Beispiel 35 Länder nicht mitgetragen. Sie machen zusammen rund die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Gerade in der Schweiz – als offene kleine Volkswirtschaft – muss man sich sehr gut überlegen, wie wir uns in dieser Welt positionieren.

Philipp Hildebrand

Funktion: Vizepräsident von Blackrock
Alter: 58
Familie: Philipp Hildebrand ist mit der Schweizerin und gebürtigen Russin Margarita Louis-Dreyfus liiert. Sie haben gemeinsame Zwillingstöchter. Die Milliardärin Louis-Dreyfus leitet die gleichnamige Unternehmensgruppe. Eine weitere Tochter von Hildebrand entstammt seiner früheren Ehe mit der Galeristin Kashya Hildebrand.
Ausbildung: Doktorat in internationalen Beziehungen an der Universität Oxford, zuvor Studien an der Universität von Toronto (Bachelor) und am Genfer Hochschulinstitut für internationale Studien (Master). Matura in Zürich.
Karriere (wichtigste Stationen):

Werbung

  • 1983/1984: Zweifacher Schweizer Meister im Schwimmen
  • 1994 bis 1995: Mitglied der Geschäftsleitung beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Genf
  • 1995 bis 2000: Tätigkeit für den Hedge-Fund Moore Capital Management in London und New York, ab 1997 als Partner
  • 2000 bis 2001: Chief Investment Officer bei der Bank Vontobel in Zürich
  • 2001 bis 2003: Chief Investment Officer und Generaldirektor bei der Union Bancaire Privée in Genf
  • 2003 bis 2012: Mitglied des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank
  • 2010 bis 2012: Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank
  • Seit 2008: Mitglied «Gruppe der 30» («Group of 30»), einem Beratergremium, das sich aus weltweit führenden Vertreterinnen und Vertretern von Notenbanken, der Politik und der Wirtschaftswissenschaften zusammensetzt.
  • Seit 2012: Vizepräsident beim weltgrössten Vermögensverwalter Blackrock (mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 10 Billionen Dollar) und Mitglied im Global Executive Committee.
  • 2020: Kandidat des Bundesrates für den Posten des OECD-Generalsekretärs. Gewählt wurde der Australier Mathias Cormann.
Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Machtverhältnisse verschoben? Die Idee eines souveränen europäischen Blockes, welchem die EU zugrunde liegt, hat in den letzten Wochen massiv gelitten. Gleichzeitig sehen wir eine extreme Wiederauferstehung der Supermacht USA. Die Art, wie sie die Wirtschafts- und Finanzpolitik als Waffe verwendet, hat komplett neue Ausmasse erreicht. Das sieht man in allen Bereichen. Es ist auch hier zu früh, um genau sagen zu können, was das für Europa bedeutet. Aber man muss leider feststellen, dass die jüngste Entwicklung die Idee einer europäischen Souveränität geopolitisch stark unterminiert hat.
Sie sprechen von der Vorstellung, dass Europa als unabhängiger Machtfaktor auftreten kann? Genau. Die Vorstellung, dass Europa ein dritter Machtfaktor sein kann, ist stark ins Wanken geraten. So sieht es im Moment jedenfalls aus. Wir sehen die komplette Abhängigkeit vom amerikanischen Waffenarsenal und die entsprechende amerikanische Machtprojektion. Aber es geht viel weiter. Wir sehen es bei den Sanktionen, bei denen sich die Europäer komplett an die Amerikaner angekoppelt haben.
In Europa ist man doch froh um die Rolle, die die USA in diesem Konflikt mit Russland einnehmen. Aktuell gibt es einen grossen Enthusiasmus. Man sagt, der Westen hat sich gefunden und hat sich viel stärker zusammengeschlossen. Aber man muss sich in Europa gut überlegen, ob das langfristig von Vorteil ist, auch wenn man jetzt keine andere Wahl hatte. Doch die Träume und Ambitionen einer europäischen Souveränität, eines eigenständigen europäischen Weges, haben sich relativ rasch in Luft aufgelöst. Das halte ich für sehr bedrohlich.

Werbung

Warum bedrohlich? Die Vorstellung eines Europas als drittem Machtpol zwischen den USA und China, eines Europas, das eine eigene Position beziehen kann, war eine grosse Hoffnung. Europa wollte Alternativen bieten, etwa in der Sicherheitspolitik, auf den Finanzmärkten, bei den Zahlungssystemen, den Geschäftsmodellen oder der Währung. Doch die Europäer hatten schon aus militärischen Gründen keine andere Wahl, als sich den USA anzuschliessen, und diese haben bei den Sanktionen eine enorme Macht ausgespielt.
Wie sieht das denn für die Schweiz aus? Wie soll sie sich vor diesem Hintergrund gegenüber Europa aufstellen? Ich würde mir nicht anmassen, der Schweiz etwas zu empfehlen. Und wir sind wie gesagt sehr früh in der Entwicklung. Sinnvoll in einem solchen Moment erscheint mir aber, weise zu handeln, Zeit zu gewinnen und zuzuwarten, wie sich die Dinge entwickeln. Es ist jetzt nicht der Moment, um ins Taktische zu verfallen und die nächste Gesprächsrunde zu suchen. Wenn wir jetzt sehen, dass sich erneut ein bipolares System herausbildet, diesmal zwischen dem US-dominierten Westen und China, dann stellt sich schon die Frage, was das für die Schweiz und ihre Neutralität bedeutet.
Ausgeprägt neutral war die Schweiz jüngst nicht. Die Neutralität wurde in der Tat sehr rasch unterminiert, und dies ohne Verfassungsänderung und ohne eindeutige rechtliche Grundlage. Ich frage mich auch, was das für den Finanzplatz bedeutet, wenn wir plötzlich nicht mehr als neutraler Standort gesehen werden. Oder für die Diplomatie, wenn man gute Dienste offerieren könnte und möchte, aber gleichzeitig nicht mehr in einer wirklich neutralen Situation ist und damit auch gar nicht mehr angefragt wird. Und ich frage mich vor allem, was es langfristig für unser Verhältnis zur EU bedeutet.

Werbung

Was sind Ihre Antworten? Alle diese Fragen sind meiner Ansicht nach heute sehr offen. Wenn sich die Welt in eine Art Logik des kalten Kriegs zurückbewegt, muss man die aussenpolitische Strategie aber neu überdenken und artikulieren. Wir stehen vor einer sehr grossen Herausforderung.
War es ein Fehler, dass die Schweiz bei den Sanktionen sehr schnell mitgemacht hat? Was mir Sorge macht, ist die rechtliche Willkür, mit der man teilweise vorgegangen ist. Wer entscheidet, welche Konten geschlossen werden, was Firmen zum Schliessen zwingt, weil sie keinen Bankzugang mehr haben und die Löhne nicht mehr bezahlen können? Wer entscheidet, wer Putin nahesteht? Es würde mich nicht erstaunen, wenn es bei den Kundinnen und Kunden von Schweizer Banken eine grosse Besorgnis gibt, weil sie sich jahrelang auf die Beständigkeit, Rechtssicherheit und Langfristigkeit der Schweiz verlassen haben. Das waren die Kernwerte des Schweizer Finanzplatzes.
Wie beurteilen Sie die Invasion von Russland in die Ukraine? Der Krieg in der Ukraine ist eine verheerende, dramatische und tragische Entwicklung, die sich allerdings über Jahre oder Jahrzehnte angebahnt hat. Spätestens seit 2008 hat sich diese Geschichte immer weiter in die falsche Richtung entwickelt. Alles erinnert mich sehr an das berühmte Zitat von Friedrich Dürrenmatt aus «Die Physiker»: «Eine Geschichte ist dann zu Ende gedacht, wenn sie ihre schlimmstmögliche Wendung genommen hat.»

Werbung

Das klingt sehr dramatisch und lässt an die Möglichkeit eines Dritten Weltkrieges denken. Halten Sie das für möglich? Andere sind viel besser qualifiziert, das zu beurteilen. Ich persönlich mache mir aber enorme Sorgen. Wir zurzeit zweifellos in einem der gefährlichsten Momente seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, vor allem, wenn man mitten in Europa ist.
Sie haben über die wiedererwachte Bedeutung der USA gesprochen. Wie verlässlich sind die Amerikaner? Dieses Jahr finden Wahlen für den Kongress statt. Trumps Partei, die Republikaner, dürften gewinnen. Vielleicht kehrt in zwei Jahren auch Trump selbst zurück. Das ist eine sehr legitime Frage. Zum einen stellt sich tatsächlich die Frage der Kontinuität der aktuellen US-Politik. Zum anderen haben die USA wie erwähnt enorm weiter an Macht zugelegt. Die Unsicherheit zur politischen Ausrichtung bei dieser gleichzeitig gewachsenen Machtfülle sollte allen, die an eine eigenständige Rolle Europas in der Welt glauben, grosse Sorgen machen.
Sprechen wir auch über die wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Das aktuelle Hauptproblem ist eine hohe Inflation als Folge eines doppelten Angebotsschocks. Nach dem Ende der Lockdowns stieg die Nachfrage sehr viel stärker als das Angebot. Das hat zu enormen Engpässen in den Lieferketten geführt. Und das gab den ersten Antrieb für die Inflation. Dann kam im schlechtesten Moment der Krieg dazu. Das hat zu einem zweiten massiven Angebotsschock primär auf der Energieseite geführt, und dies hat die Inflation nochmals zusätzlich erhöht. Damit ist auch die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass sie längerfristig hoch bleibt.

Werbung

Warum können sich die Börsen trotz dieser Risiken so gut halten? Dafür gibt es mehrere Erklärungen. In den letzten zwanzig Jahren wurde durch die Notenbanken eine enorme Liquidität geschaffen. Nach jeder Krise wurden die Rezepte zur Geldversorgung noch aggressiver angewandt. Am Schluss kam es sogar zu einer mehr oder weniger expliziten Koordination zwischen Geld- und Fiskalpolitik – zu einer massiven Aktivierung von staatlichen Geldern und einem Überfluten der Märkte mit Liquidität. Diese Liquiditätsschwemme allein hat Finanzanlagen schon massiv gefördert. Man muss dieses Geld irgendwie anlegen.
Gibt es weitere Erklärungen? In den USA sind auch die Gewinnerwartungen noch positiv. Dazu kommt, dass die Obligationenmärkte angesichts der Inflation aktuell sehr unattraktiv sind. Deshalb hat das klassische Argument etwas für sich, dass es zu Aktienanlagen keine gute Alternative gibt.
Wie sieht es in der Realwirtschaft aus? Nach dem Abklingen der Covid-19-Krise ist die Wachstumsdynamik in den USA aktuell noch ziemlich robust. Das verschafft den USA einen Puffer und schützt sie aktuell vor einer Stagflation.
Und in Europa? In Europa sieht es mit Blick auf die grosse Energieabhängigkeit und auf den starken Preisschock bei Gas und Öl anders aus. Noch immer sind wir viel abhängiger von diesen Rohstoffen – und gleichzeitig haben wir hier einen viel geringeren Wachstumspuffer als die USA. Die jüngsten Prognosen zeigen, dass sich der Energieschock massiv auf das Wachstum auswirkt. Konkret kann es deshalb um rund 2 Prozentpunkte geringer ausfallen. Ich halte daher die Gefahr, dass Europa in eine Stagflation rutscht, für verhältnismässig gross. Vielleicht befinden wir uns bereits in einer solchen.

Werbung

Was sollen denn in dieser Situation die Notenbanken tun? Es ist wichtig zu verstehen, dass die Inflation nicht von einer Überhitzung der Wirtschaft herkommt. Rund 50 Prozent des Kostenanstiegs bei Öl geht auf die explodierende Nachfrage nach den Lockdowns zurück. Einfach die Zinsen zu erhöhen, kann das Problem von höheren Energiekosten nicht lösen, ausser man würde die Zinsen so stark erhöhen, dass die Wirtschaft in eine massive Rezession fällt. So lösen sich die Engpässe auch, weil die Nachfrage einbricht und die Arbeitslosigkeit stark steigt.
Doch was bleibt dann? Was mir vor allem in Bezug auf die zwei grossen Notenbanken Fed und EZB fehlt, ist die Ehrlichkeit zu diesem Thema: Sie scheuen sich, klarzustellen, dass sie mit gemässigten Zinserhöhungen in der gegenwärtigen Lage relativ wenig bewirken können. Und sie machen zu wenig deutlich, was sie wollen.
Jüngste Verlautbarungen lassen auf baldige Zinserhöhungen schliessen und in den USA sogar auf eine rasche Reduktion der Bilanz. In den letzten Tagen war die Kommunikation bei beiden Notenbanken tatsächlich plötzlich sehr aggressiv. Unklar bleibt damit, ob sie nun die Inflation bekämpfen wollen, indem sie die Erholung abwürgen. Dazu würde es sehr viel höhere Zinserhöhungen brauchen, als es im Moment auf den Märkten erwartet wird. Und unklar bleibt auch, ob es nur um eine Normalisierung geht. Dass die Zinsen normalisiert werden müssen, ist völlig unumstritten.

Werbung

Das heisst aber, dass die Inflation in den USA und in Europa noch für längere Zeit hoch bleiben wird. Ich sehe nicht, wie das anders ausgehen soll. Die Notenbanken werden nicht in der Lage sein, die Zinsen so stark zu erhöhen, dass sie die Inflation wirklich deutlich reduzieren können. Sie werden mit einer höheren Inflation leben müssen. Die grösste Gefahr dabei ist, dass die langfristigen Inflationserwartungen nach oben ausbrechen. Dann wird man massiv auf die Bremse treten müssen. Man müsste faktisch eine Konjunkturkrise auslösen, um alles wieder in den Griff zu bekommen.
Wie schätzen Sie das weitere Vorgehen der beiden grossen Notenbanken ein? Meine Einschätzung ist, dass die Notenbanken mit starken Worten die Inflationserwartungen unter Kontrolle halten wollen. Gleichzeitig wissen sie sehr wohl, dass sie jetzt vor allem normalisieren müssen. Sie wissen sehr genau, dass es sehr schwierig wäre, massiv auf die Bremse zu treten, weil dann die wirtschaftlichen Folgekosten sehr hoch wären.
Und wenn die Inflationserwartungen tatsächlich ansteigen und eine Lohn-Preis-Spirale die Inflation verselbstständigt? Über langfristige Inflationserwartungen wird gesprochen, als wenn sie perfekt messbar wären. Doch wir wissen nicht wirklich, wie sich diese Dynamik entwickelt. Klar ist aber: Wenn sie ausser Kontrolle gerät, dann haben wir ein riesiges Problem. Man kann das nicht richtig greifen, bis es zu spät ist. Dann müssten wir die Zinsen sehr stark erhöhen, was einem wirtschaftlichen Super-GAU gleichkäme.

Werbung

Was bedeutet das konkret? In Europa hätten wir dann zweistellige Arbeitslosenquoten. Stellen Sie sich die politische Situation dann vor: Covid-19 erst eben vorbei, Krieg, Migration aus der Ukraine und möglicherweise im Sommer auch noch aus Afrika sowie aus gewissen arabischen Ländern und dazu zweistellige Arbeitslosenquoten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die langfristigen Inflationserwartungen nach oben verschieben, ist aber zweifellos grösser geworden.
Wie beurteilen Sie die Ausgangslage für die Schweiz und die Nationalbank? Die Schweiz hat mehrere grosse Vorteile: Durch den Franken und die Geschichte ist die Inflation in der Schweiz viel tiefer, auch wenn die Dynamik ähnlich ist wie in anderen Ländern. Zudem geniesst die Nationalbank die grösste Glaubwürdigkeit, was die Verankerung der Preisstabilität und der Inflationserwartungen angeht. Anders als andere Notenbanken musste die SNB auch nie in den Giftschrank greifen. Es kam nie zu einer Vermischung von Fiskalpolitik und Geldpolitik.
Kommt es denn auch in der Schweiz zu einer Normalisierung der Zinsen? Dass es weltweit zu einer Normalisierung kommt, daran habe ich überhaupt keine Zweifel, und zwar rascher als noch vor ein paar Wochen angenommen. Das gibt der Nationalbank einen gewissen Spielraum.

Werbung

Werbung