Die Erträge legten 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken zu, wie Partners Group am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA stieg auf 1,6 Milliarden (+19 Prozent) und unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,3 Milliarden Franken (+12 Prozent).
Die Aktionärinnen und Aktionäre dürfen sich nun über eine um 10 Prozent höhere Dividende von 46 Franken je Aktie freuen. Im Jahr 2025 habe die Gesellschaft einen überproportionalen Anteil am Wachstum innerhalb der Branche erzielt, liess sich Partners-Group-CEO David Layton in der Mitteilung zitieren.
Der Zuger Asset Manager machte 2025 mit erfolgreichen Verkäufen von Beteiligungen ordentlich Kasse. Die performanceabhängigen Einnahmen trugen 32 Prozent zu den Gesamterträgen bei - nach 24 Prozent im Jahr zuvor. In absoluten Zahlen stiegen sie um 60 Prozent auf 819 Millionen. Die Management Fees lagen bei 1,7 Milliarden Franken (+7 Prozent).
Ziele bestätigt
Für das Ergebnis ist es ausschlaggebend, wie viele Beteiligungen gewinnbringend verkauft werden und damit wie hoch jeweils der Anteil erfolgsabhängiger Einnahmen ausfällt. Diese sind prozentual deutlich höher als die fixen Verwaltungsgebühren.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 bekräftigt das Management die Prognose von Mitte Januar und rechnet weiterhin mit Kapitalzusagen im Umfang von 26 bis 32 Milliarden US-Dollar. 2025 akquirierte Partners Group Kapitalzusagen in der Höhe von 26 Milliarden, wie ebenfalls bereits seit Januar bekannt ist. Bis Ende 2025 stiegen die verwalteten Vermögen damit auf 185 Milliarden Dollar.
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Langfristig sollen die verwalteten Vermögen bis 2033 weiterhin auf 450 Milliarden Dollar ansteigen, wie das Unternehmen bestätigte. Am Investorentag, der am (heutigen) Dienstag in London stattfindet, will Partners Group einen Überblick über die Entwicklungen seit dem Investorentag 2025 geben.
CEO David Layton verdient 2025 etwas weniger
Partners-Group-Chef David Layton gehört aber immer noch zu den bestbezahlten Top-Managern in der Schweiz. Er erhält für das Geschäftsjahr eine Gesamtvergütung von 15,9 Millionen Franken nach 16,9 Millionen für 2024, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.
Der gesamten Geschäftsleitung werden 67,4 Millionen Franken bezahlt - nach 69,8 Millionen im Vorjahr. Verwaltungsratspräsident Steffen Meister erhielt derweil 3,9 Millionen und damit ebenfalls etwas weniger als im Vorjahr. Den drei Gründern Marcel Erni, Alfred Gantner und Urs Wietlisbach wurden je 2,7 Millionen Franken zugesprochen.