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Ex-Skirennfahrer Niels Hintermann ist jetzt «Prosument»

Seit kurzem produziert der ehemalige Abfahrtsprofi Niels Hintermann auf dem Dach seines Zuhauses Solarstrom. Und zeigt sich bei unserem Besuch begeistert: «An schönen Sommertagen bin ich 100 Prozent autark.»

Früher jagte er Hundertstelsekunden auf den anspruchsvollsten Pisten der Welt nach. Heute hat Niels Hintermann, der im März 2026 seine Karriere als Skirennfahrer beendet hat, ganz andere Werte im Blick. «Unsere Solaranlage hat gestern 150 Kilowattstunden Strom produziert. Die Eigenverbrauchsrate betrug 32 Prozent, der Autarkiegrad 100 Prozent», liest er sichtlich erfreut von seinem Handybildschirm ab.
Hintermann (31) lebt mit seiner Frau Lara (30) in der Agglomeration von Zürich, in einem Haus, das seinen Schwiegereltern gehört. Weil das Flachdach sowie die Fassade saniert werden mussten, bot sich die ideale Gelegenheit für eine energetische Modernisierung. Das Dach wurde mit einer 18,62-kWp-Photovoltaikanlage ausgestattet, die 38 Paneele umfasst. Kies beschwert die Unterkonstruktion – eine optisch ansprechende Lösung, die zusätzliche Gewichte auf dem Dach überflüssig macht.
Im Keller wurde zudem ein Batteriespeicher mit 19,3 Kilowattstunden Kapazität angebracht. Er speichert die Sonnenenergie für Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint – wie bei Schlechtwetter oder in der Nacht.
BKW_LogoSp_LtGreen_RGB_breit.jpg
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Eigenen Strom produzieren?

Die Sonne liefert viel mehr Energie, als alle Menschen zusammen verbrauchen könnten. Profitieren Sie von ihrer Kraft und produzieren Sie mit einer Solaranlage eigenen, nachhaltigeren Strom. Für Ihr Zuhause, für Ihr neues Energiesystem. Wir bieten Ihnen alles, was Sie brauchen, um Ihren Solarstrom optimal zu erzeugen, zu nutzen und weiterzuverkaufen. So machen wir Lebensräume lebenswert.
Gesteuert werden die Installationen über ein intelligentes Energiemanagement-System, kurz EMS, das sich ebenfalls im Keller befindet. Via App liefert es Niels Hintermann fortlaufend die neusten Daten und Statistiken aufs Handy oder Tablet. Seit die Anlage im April 2026 in Betrieb ging, blickt Hintermann mehrmals täglich in die App. «Ich finde es spannend zu sehen, wie viel Strom etwa der Geschirrspüler verbraucht – oder wann ich mit Sonnenenergie Auto fahre.»
Bis auf die Versicherung zahle er momentan gar nichts für den Wagen. «Er fährt nur mit dem, was die Sonne hergibt.» Dass er zum «Prosumenten» geworden ist, begeistert Niels Hintermann. «Ich konsumiere, was ich selbst produziere. Das finde ich grandios.»
BKW Niels Hintermann
Die auf dem Flachdach verbauten Solarmodule haben 25 Jahre Herstellergarantie.Christian Grund
BKW Niels Hintermann
Die auf dem Flachdach verbauten Solarmodule haben 25 Jahre Herstellergarantie.Christian Grund

Starke Zahlen und spürbare Ersparnis im Alltag

Geplant und eingebaut wurde das gesamte Solarenergie-Setup von der Solstis Energy AG, einer Konzerngesellschaft der BKW. Dort ist man mit der Anlage und ihrer Leistung äusserst zufrieden. «In den ersten drei Monaten konnten Niels Hintermann und seine Frau bereits sehr viel Strom vom eigenen Dach nutzen», sagt Jamin Spörri, Leiter Home Energy. «Wir sind bei 4000 Kilowattstunden Eigenverbrauch.» Das hat auch einen positiven Effekt aufs Portemonnaie. «Beim örtlichen Stromtarif von etwa 35 Rappen entspricht das einer Ersparnis von rund 1400 bis 1500 Franken – in kürzester Zeit», so Spörri.
Niels Hintermann freut sich über diese Zahlen. Und auch darüber, dass die Solarenergie sich auf seinen CO₂-Impact auswirkt. «Mithilfe der Anlage können wir unseren Fussabdruck um bis zu 47 Prozent reduzieren. Es macht einfach Freude», sagt er.
Gemäss einer Modellrechnung der BKW amortisieren sich die Installationen voraussichtlich bereits in etwa sechs bis sieben Jahren. «Das liegt auch daran, dass keine Extrakosten für das Baugerüst anfielen, weil dieses aufgrund der Dachsanierung schon vorhanden war», erklärt Jamin Spörri.

EMS – das Gehirn im Keller

Wieso sich die Hintermanns neben der Solaranlage für einen Energiespeicher entschieden haben? «Jamin Spörri hat uns dazu geraten – wie auch zum Energiemanagement-System», sagt Niels Hintermann.
«Wir verbauen schon seit Jahren nur noch Solaranlagen mit einem EMS», meint Spörri. Der Grund: «Der Energiemarkt und das Stromsystem werden in den nächsten Jahren immer komplexer. Doch Endkundinnen und Endkunden sollen Solarstrom nutzen können, ohne dass es für sie zur Last wird.» Das Energiesystem steuere und entscheide alles selbst. «Es kennt die aktuellsten Stromtarife und weiss zum Beispiel, wann es Sinn macht, Strom ins Netz einzuspeisen.» Man könne sich darauf verlassen, dass das EMS die besten Entscheidungen für den Energiehaushalt treffe. «Ohne dass wir täglich Stromtarife und Rückliefertarife beobachten müssen.»
BKW Niels Hintermann
Die Schaltzentrale: Jamin Spörri und Niels Hintermann diskutieren über die Installationen.Christian Grund
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Die Schaltzentrale: Jamin Spörri und Niels Hintermann diskutieren über die Installationen.Christian Grund

Dynamische Tarife und der Wandel bei der Anlagenausrichtung

Künftig wird die automatische Steuerung im Hintergrund noch mehr an Bedeutung gewinnen. Denn ab 2027 kommt die dynamische Abnahmevergütung auf Schweizer Haushalte zu. Heisst: Mittags, wenn unzählige Solaranlagen gleichzeitig auf Hochtouren laufen, kann die Vergütung für eingespeisten Strom je nach Marktsituation stark sinken. Gerade in diesen Momenten sind intelligente Systeme zur Steuerung von Energieflüssen im Haus noch wertvoller.
Auch hier agiert die Solstis Energy AG vorausschauend. «Wir versuchen, die Produktionskurve unserer Anlagen möglichst flach zu halten, damit bereits am Morgen und noch spät am Abend Energie produziert wird – denn dann ist sie am wertvollsten», so Jamin Spörri. Daher achten die Expertinnen und Experten bei der Planung von Solaranlagen verstärkt auf Ost-West-Ausrichtungen, statt einfach nur auf Süddächer zu setzen.
Angesichts schwankender Strompreise ist ein Batteriespeicher Gold wert. Jamin Spörri: «Er ist die einfachste Form, um Flexibilität zu schaffen.»

Speicher nachträglich einbauen? Das gilt es zu beachten

Wer noch keinen Speicher hat, aber gerne einen nachrüsten möchte, kann das übrigens bei jeder Solaranlage tun. Einziger Knackpunkt ist der Wechselrichter. «Moderne Anlagen baut man so, dass die Batterie auf der Gleichstrom-Seite angeschlossen ist. Der Strom fliesst direkt vom Dach in die Batterie. Dafür muss der Wechselrichter jedoch hybridfähig sein.»
Bei Anlagen, die vor zehn Jahren gebaut wurden, sei die Hybridfähigkeit häufig noch nicht gegeben. «Entweder ersetzt man dann den Wechselrichter – oder man installiert einen Speicher auf der Wechselstrom-Seite. Dann fliesst der Strom vom Dach durch den Wechselrichter in die Batterie und wieder zurück ins Hausnetz. Das ist im Einfamilienhaus meist etwas kostspieliger als eine Gleichstrom-Lösung, geht aber auch.»
BKW Niels Hintermann
Jamin Spörri neben dem Batteriespeicher (l.): «Er schafft Flexibilität.»Christian Grund
BKW Niels Hintermann
Jamin Spörri neben dem Batteriespeicher (l.): «Er schafft Flexibilität.»Christian Grund
Die Hintermanns müssen sich dazu keine Gedanken machen. Sie sind mit den von ihnen gewählten Solarlösungen für alles gerüstet. Über das gesamte Jahr hochgerechnet können sie einen Unabhängigkeitsgrad von 56 Prozent und einen extrem hohen Eigenverbrauchsanteil von 74 Prozent erreichen. In den sonnigen Sommermonaten lebt der Haushalt tagelang zu 100 Prozent autark.
Der Ex-Skiprofi kommt ins Grübeln. «Das wäre schon immer möglich gewesen, denn die Kraft der Sonne war schon immer da. Aber bislang blieb sie ungenutzt.» Jetzt schöpft Familie Hintermann das Potenzial aber voll aus: emissionsarm, kosteneffizient und völlig unkompliziert.
Bleibt nur noch eine letzte, persönliche Frage: Wie geht es im Leben des dreifachen Weltcupsiegers beruflich weiter? Niels Hintermann: «Ich bin gerade in der dritten Runde eines Job-Assessments. Mehr kann ich aber noch nicht verraten.»
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Lebenswerte Lebensräume

Ob kleine, grosse oder riesige Projekte: Die BKW bietet unterschiedlichste Lösungen, um Gebäude so zu gestalten, dass sie weniger CO₂ produzieren. Und darüber hinaus Energiemanagement-Systeme, die alles sinnvoll vernetzen. So leistet sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des alpinen Lebensraums.

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Dieser Beitrag wurde vom Ringier Brand Studio im Auftrag eines Kunden erstellt. Die Inhalte sind redaktionell aufbereitet und entsprechen den Qualitätsanforderungen von Ringier.