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Lebensmittelkonzern

Nestle: Neuer Rückruf von Babynahrung - Justiz prüft Todesfälle

Der Nahrungsmittelriese Nestle hat seinen bereits grossangelegten Rückruf von Säuglingsnahrung ausgeweitet.

<p>Das Hauptquartier von Nestlé in Vevey.</p>

Das Hauptquartier von Nestlé in Vevey.

ZVG

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Der Schritt erfolgt, nachdem Frankreich den ‌Grenzwert für ‌das Toxin Cereulide gesenkt hat. Betroffen sei eine weitere Charge der Marke Guigoz, teilte der Schweizer Konzern am Mittwoch ​mit. Der Schritt stand den ‌Erwartungen der Analysten entgegen, die ‌keine weiteren Rückrufe befürchtet hatten.

Das Toxin Cereulide, das Übelkeit und Erbrechen verursachen kann, war in Zutaten aus einer chinesischen Fabrik nachgewiesen worden. Die Fabrik beliefert ⁠zahlreiche Hersteller von Säuglingsnahrung, darunter auch Danone und Lactalis. Die Funde haben in Dutzenden von Ländern zu Rückrufen geführt.

Überschattet ​wird der Fall von Ermittlungen der französischen ‌Justiz. Diese prüft einen ‍möglichen Zusammenhang zwischen dem Tod zweier Säuglinge und zurückgerufenen Guigoz-Produkten, wie die ​Staatsanwaltschaft mitteilte. Das französische Gesundheitsministerium und Nestle erklärten jedoch, es gebe zum jetzigen Zeitpunkt keine Beweise für einen ‌solchen Zusammenhang. Ergebnisse würden in ⁠den kommenden Tagen erwartet.

Frankreich hatte ‌den Grenzwert für Cereulide am Samstag nach einem Treffen mit der EU-Lebensmittelbehörde ‍EFSA verschärft. Nestle hatte bereits im Januar und Dezember Chargen von Guigoz und anderen Marken ​zurückgerufen.

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(reuters)

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