BMW: Westeuropa entwickelt sich gut
Laut BMW-Chef Krüger läuft es in Märkten wie England, Spanien, Italien und Frankreich gut. Nach dem starken Vorjahr kündigte er für sein Unternehmen ein Plus «im oberen einstelligen Bereich» in Europa an. Weil das Wachstum in China langsamer ausfalle, werde der weltweite Konzernabsatz 2016 im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen. Zetsche sprach von einem weiter sehr guten Momentum auf dem weltgrössten Automarkt. Mercedes hatte in China 2015 fast ein Drittel mehr Autos verkauft.
Krüger sagte weiter, BMW werde sich die Entwicklung im Iran «ganz in Ruhe» anschauen. Präsident Hassan Ruhani kündigte am Dienstag an, die Autobranche seines Landes komplett privatisieren und wettbewerbsfähig machen zu wollen. Dazu sollten die iranischen Hersteller eng mit ausländischen Unternehmen zusammenarbeiten.
Erste Autobauer haben bereits ihre Fühler in die Islamische Republik ausgestreckt. Daimler vereinbarte etwa mit dem grössten Hersteller des Landes, Khodro, eine Kooperation bei Nutzfahrzeugen.