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Mobilezone mit Gewinneinbruch

Mobilezone: Viele Kunden warten mit dem Kauf eines neuen Mobilgerätes. (Bild:Keystone)

Der Mobilfunkdienstleister Mobilezone hat im ersten Halbjahr trotz mehr Umsatz einen Gewinneinbruch erlitten. Grund für das schlechtere Ergebnis soll der Trend zu teuren Smartphones sein.

Veröffentlicht 19.08.2011

Der Betriebsgewinn (Ebit) von Mobilezone ist um 40,2 Prozent auf 7,8 Millionen Franken abgesackt, wie das Unternehmen bekanntgab. Unter dem Strich verdiente Mobilezone noch 6,7 Millionen Franken. Das sind 38,7 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der Trend hin zu teureren Smartphones bei gleichbleibender Verkaufsprämie habe zu einer tieferen Bruttogewinnmarge zum Jahresbeginn geführt. Zudem habe die geringe Zahl an neuen Top-Geräten viele Kunden dazu veranlasst, mit dem Kauf eines neuen Mobilgeräts zu warten.

Der Umsatz der Gruppe stieg indes um 2,4 Prozent auf 136,5 Millionen Franken. Die Zahl der Kunden in den Shops habe etwas abgenommen, hiess es weiter. Dagegen würden immer mehr Handynutzer die neu geschaffenen Internetangebote von Mobilezone benutzen.

Durch ein neu geschaffenes Help Center in Zürich und die Internetangebote sei Mobilezone gut für das zweite Halbjahr 2011 gerüstet. «Gemeinsam mit der bereits in den vergangenen Monaten wieder erfreulich gestiegenen Gewinnmarge werden diese neuen Angebote den Geschäftsgang positiv beeinflussen», hiess es.

Zudem seien bereits neue Geräte angekündigt worden, die den Markt im zweiten Halbjahr beleben könnten. Darunter sei vermutlich das seit langem erwartete Apple iPhone 5 sowie einige 3D-Handys und die ersten Nokia-Handys mit Windows-Betriebssystem.

(kgh/tno/sda)

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