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Revolution auf zwei Rädern

Die ganze Welt rollt auf diesem Schweizer Trotti

Der Micro-Scooter landete im Jahr 2000 einen Schweizer Welterfolg. Noch heute prägt die Firma dahinter die Mikromobilität.

Olivia Ruffiner

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Der Original-Micro-Scooter wiegt etwas weniger als drei Kilogramm, was ihn zu einem praktikablen Fortbewegungsmittel in der Stadt macht. Wikipedia

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Die Geschichte beginnt mit einer Bratwurst. Als Wim Ouboter 1993 ins Zürcher Seefeld zog, entdeckte er den Sternen Grill am Bellevue. Der gute halbe Kilometer vom Arbeitsort zu seiner Lieblingswurst war ihm zu lang, um zu Fuss zu gehen, und zu kurz, um das Auto oder das Velo zu nehmen. Aus Teilen vom Schrottplatz und aus einem Eisenwarengeschäft bastelte er einen kleinen Roller aus Aluminium. «Eigentlich eine Furzidee», sagte er der «Schweizer Illustrierten».
Der daraus entwickelte Micro-Scooter wiegt knapp zwei Kilo, lässt sich mit drei Handgriffen zusammenklappen und einfach transportieren. Er braucht keinen Motor, keinen Akku, keine App. «Das Rad habe ich nicht neu erfunden. Aber das Trottinett», sagte Ouboter zur «Schweizer Familie». Aus der «Furzidee» wurde eine der unglaublichsten Schweizer Unternehmergeschichten.
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