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Speichern wie früher

Die Renaissance der Magnetbänder

Magnetbänder aus den 1950er-Jahren erleben ein Comeback in Rechenzentren. Cloud-Dienstleister und Hyperscaler setzen auf diese günstige und sichere Methode für kalte Daten.

Olivia Ruffiner

Anbieter wie IBM, HPE und Quantum Corporation erleben einen Boom bei Magnet-Tapes.
Anbieter wie IBM, HPE und Quantum Corporation erleben einen Boom bei Magnet-Tapes.Keystone

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Der Retrotrend ist in den Rechenzentren angekommen. Magnetbänder, eine Speichertechnologie, die ihren Ursprung in den 1950er-Jahren hat, feiern ein Comeback. Der Grund: Immer mehr Unternehmen horten ihre Daten, denn diese könnten eines Tages wertvoll sein, um beispielsweise eine künstliche Intelligenz (KI) zu trainieren.
Allerdings ist die Menge an Daten auf der Welt in den letzten zehn Jahren explodiert. Bis 2029 erwarten Marktforscher eine global gespeicherte Datensammlung von 527 Zettabyte (ZB). Zum Vergleich: Im Jahr 2024 waren es noch 173 ZB. Das entsprach etwa dem 576’000-fachen des kompletten Spotify-Katalogs. Davon sind rund 70 bis 80 Prozent sogenannte kalte Daten. Sie werden aus regulatorischen Gründen oder zu Archivzwecken abgespeichert und spielen im operativen Unternehmensalltag keine Rolle.
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